09.11.2009, 07:37 Uhr
Benjamin Auer will mit Alemannia Aachen den nächsten Sieg feiern (Foto: imago)Zum Abschluss des 12. Spieltags treffen heute die Tabellennachbarn auf Platz 13 und 14, Alemannia Aachen und der FC Hansa Rostock (ab 20 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker) aufeinander. Während Aachen nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Augsburg hofft, das gute Gefühl und den Schwung ins Spiel gegen die Hanseaten mitnehmen zu können, zittert das auswärtsschwache Rostock (ein Sieg und fünf Niederlagen). Das Team von Andreas Zachhuber ging in den letzten drei Partien als Verlierer vom Platz.
Aachens Trainer Michael Krüger machte klar, dass der Erfolg in Augsburg nutzlos war, wenn seine Mannschaft jetzt nicht nachlegt. "Er nutzt uns herzlich wenig, wenn wir ihn am Montag nicht aufwerten“.
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Damit "die Mannschaft wach bleibt", wie Krüger es nennt, wird er im Gegensatz zur Vorwoche sein Team auf der einen oder anderen Position verändern. Kevin Kratz und Szilárd Nemeth stiegen wieder ins Training ein, dadurch kommt bei den Spielern ein gewollter Leistungsdruck auf. Das System wird Krüger aber in jedem Fall ändern. Gegen Augsburg spielte die Alemannia ein 4-1-4-1, was dazu diente, die Stärke des Gegners auf den Außenpositionen zu kontrollieren. "Wir können nicht so vermessen sein zu sagen, dass sich alles nach Alemannia Aachen richtet“, so Krüger. Gegen Rostock wird Aachen wohl wieder offensiver spielen, dennoch gibt der Trainer seiner Mannschaft warnende Worte mit auf den Weg. "Rostock hat jetzt drei Spiele verloren, aber sie haben nicht schlecht gespielt. Gegen St. Pauli waren sie dominant, hatten viel Ballbesitz und gute Torchancen, haben aber das Tor nicht gemacht.“
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Ob es in diesem Fall hilft, den Gegner stark zu reden, wird sich zeigen, denn Rostock kämpft mit Verletzungssorgen. Auf der Liste der einsatzfähigen Spieler stehen unter anderem Jörg Hahnel und Tom Buschke, die in der laufenden Zweitliga-Saison noch keine einzige Spielminute bestritten haben. Sie hätten Chancen auf einen Einsatz, weil mehrere Stammspieler ausfallen. "Ich möchte wenigstens mit 17 Spielern nach Aachen fahren“, gab sich Trainer Zachhuber fast schon bescheiden. Definitiv ausfallen werden die verletzten Bradley Carnell, Dexter Langen und Oliver Schröder. Auch hinter dem Einsatz von Kapitän Martin Retov steht ein großes Fragezeichen.
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Aber es gibt auch positive Nachrichten aus dem Hansa-Lager: Die Rückkehr von Enrico Kern in die Startelf deutet sich an: "Er ist zwar erst die zweite Woche wieder im Mannschaftstraining, doch dort schon sehr präsent. Und wir brauchen einen Enrico Kern, vor allem wegen seiner großen Erfahrung“, so Zachhuber. Der Trainer hofft, dass sein Team endlich die Kurve kriegt. "Es war schon sehr ärgerlich, wie wir die letzten drei Spiele weggegeben haben. Solche Phasen gibt es leider, doch ich bin weiterhin überzeugt davon, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben eine charakterlich gute Mannschaft, die heiß und hungrig ist und noch den ein oder anderen Sieg einfahren wird.“
Quelle: FUSSBALL.DE
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