19.09.2011, 14:21 Uhr | fvm.de
Ehrung für die fairsten Fußballer des Jahres aus dem FV Mittelrhein: FVM-Vizepräsident (hi., 2.v.r.) zeichnete Jürgen Wezel (hi, 2.v.l.), Noah Schwarz (vorne Mitte), Cem Huth (r.), Marcel Nosbach (l.) und Stefan Arvai (hi. rechts) für ihre fairen Gesten aus.
Wie jedes Jahr hat der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) auch in diesem Jahr zu Beginn der neuen Saison die Fair Play-Trophäe für das fairste Verhalten der Vorsaison vergeben. Die Mehrheit der rund 2.200 teilnehmenden User hat sich für Jürgen Wezel, den Trainer vom FC Teutonia Weiden entschieden.
Jürgen Wezel vom FC Teutonia Weiden ist vom Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) mit dem "Fair Play des Jahres“-Pokal ausgezeichnet worden. Der Trainer der Herren-Mannschaft wurde gemeinsam mit den Platzierten Noah Schwarz vom FC Roetgen, Cem Huth (Alemannia Mariadorf, damals Grenzwacht Pannesheide), Marcel Nosbach (Spvg. Wallerhausen) und Stefan Arvai vom SV Wachtberg im Rahmen einer Feierstunde im Kölner Geißbockheim ausgezeichnet.
Der FVM hatten fünf Gesten der Saison 2010/11 aus dem "Pool“ der Fair-Play-des-Monats-Sieger, die der FVM aus eingesandten Fair-Play-Meldungen auswählt und ehrt, per Abstimmung auf den FVM-Internetseiten zur Auswahl gestellt. Fast 2.200 User beteiligten sich und wählten Wezel mit 1071 Stimmen zum Jahressieger. Er hatte angeordnet, dass seine Spieler ein Eigentor erzielen sollten, da sie zuvor ein unberechtigtes Tor zugesprochen bekommen hatten. Auf Rang 2 (961 Stimmen) landete Noah Schwarz vom FC Roetgen, der zugab, als Letzter den Ball berührt zu haben, bevor dieser ins Aus ging. Der fällige Eckstoß führte zum Gegentor. Die Plätze 3 (Cem Huth, Alemannia Mariadorf, 84 Stimmen) und 4 (Marcel Nosbach, Spvg. Wallerhausen, und Stefan Arvai, SV Wachtberg, je 38 Stimmen) lagen ebenfalls, wenn auch deutlich hinter den beiden Erstplatzierten, dicht beieinander.
Als Gewinner durften sich auch die Mannschaften der Sieger fühlen: Das Team von Teutonia Weiden freut über eine komplette Mannschaftskluft. Das Team von Noah Schwarz erhielt Fußballtaschen, Cem Huth nahm für seine Mannschaft Rucksäcke mit nach Hause.
"Es ist schön zu sehen, dass den Spielern Fair Play auch in schwierigen Situationen wichtiger war als der eigene Vorteil“, erklärte der im FVM für Fair Play zuständige Vizepräsident Karl-Heinz Witt: "Fußball lebt nicht nur vom puren Ergebnis, sondern vor allem vom anständigen Miteinander. Das haben alle Sieger eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sie sind echte Vorbilder für alle Fußballerinnen und Fußballer.“
Gleichzeitig warb Witt aber auch dafür, dem FVM faires Verhalten zu melden. "Es gibt zum Glück viele Situationen, in denen Aktive und am Spiel Beteiligte sich fair verhalten. Als gutes Beispiel kann das gezeigte Fair Play vor allem dann dienen, wenn es auch öffentlich gemacht wird.“ Voraussetzung dafür ist eine Meldung an den Verband, zum Beispiel per mit einer E-Mail an fairplay@fvm.de.
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