10.11.2012, 11:25 Uhr | FUSSBALL.DE
Nürnbergs Kapitän Hanno Balitsch kann es nicht fassen. (Quelle: dpa)
Schlechter hätte das Spiel beim FSV Mainz 05 für den 1. FC Nürnberg nicht laufen können. Der Club verlor am Mainzer Bruchweg wegen einer verschlafenen Anfangsphase nicht nur mit 1:2 (1:2), sondern auch Hanno Balitsch wegen der fünften gelben Karte. Kurioserweise war der Kapitän der Franken zu diesem Zeitpunkt schon ausgewechselt.
Balitsch wurde in 74. Minute vom Feld genommen, anschließend nahm er aus Sicht von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer etwas zu lautstark weiter am Spiel teil. Nach einer umstrittenen Entscheidung zeigte er dem sichtlich verdutzten Balitsch den gelben Karton.
Der 31-Jährige wird damit ausgerechnet im Spiel gegen den FC Bayern München fehlen. Der Defensivspieler zeigte sich nach dem Spiel verärgert über seine Verwarnung. "Für ein Gespann, dass das FIFA-Abzeichen auf der Brust trägt, war ihr Auftreten an Arroganz nicht zu überbieten", sagte Balitsch bei LIGA total!.
Nicht nur wegen der "Bankkarte" für Balitsch sorgte die Leistung des Schiedsrichterteams für Diskussionen. Insgesamt zehn gelbe Karten verteilte Kinhöfer in einem umkämpften, aber keineswegs hart geführten Spiel - Saisonrekord. Gäste-Trainer Dieter Hecking monierte anschließend die aus seiner Sicht in Zweikämpfen zu kleinliche Regelauslegung.
FSV-Coach Thomas Tuchel beklagte sich dagegen über den Vierten Offiziellen Martin Petersen. Dieser habe während der Spiels viel zu sehr auf die Trainer Einfluss genommen und ihn "in seiner Berufsausübung behindert worden", wird er in der "Allgemeinen Zeitung" zitiert.
Quelle: FUSSBALL.DE
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