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1860 holt nur einen Punkt in Wiesbaden

12.05.2009, 12:12 Uhr

 Wehens Dominik Stroh-Engel (li.) und Löwe Torben Hoffmann im Zweikampf (Foto: dpa) Wehens Dominik Stroh-Engel (li.) und Löwe Torben Hoffmann im Zweikampf (Foto: dpa)Keine Tore im Kellerduell des 32. Spieltags, mit einem 0:0 beim bereits als Absteiger feststehenden SV Wehen Wiesbaden hat 1860 München den Befreiungsschlag im Abstiegskampf der 2. Bundesliga verpasst. Die Bedeutung der Partie lähmte die Löwen, so dass das Spiel, in dem es für die Hausherren um nichts mehr ging, ohne große Höhepunkte verlief. Der bayerische Traditionsverein hat als Tabellenzwölfter zwar noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Münchener müssen aber nun hoffen, dass die direkten Konkurrenten, die erst am Mittwoch im Einsatz sind, nicht punkten.   

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Abstiegskampf für die Gäste
Immerhin 5.000 Zuschauer waren trotz des bereits feststehenden Abstiegs der Hausherren in die Brita-Arena gekommen, darunter etwa 500 Löwen-Fans, die ihr Team im Kampf um den Klassenerhalt unterstützen wollten. Bei guten äußeren Bedingungen spielte sich das Geschehen auf dem Rasen zunächst auf überschaubarem Niveau ab. Auf Seiten der Gäste ragte dabei Außenverteidiger Antonio Rukavina heraus, der Serbe bediente zunächst Benny Lauth mit einer Hereingabe von rechts, dessen Kopfball aber strich am Tor vorbei (18.). Dann kam Rukavina vom Strafraumeck selbst zum Abschluss, Wehens Keeper Alexander Walke aber tauchte ab und verhinderte die Führung für die Löwen (25.). Während die Gäste nun angesichts des für sie drohenden Abstiegs immer mehr verkrampften, übernahmen die Wiesbadener die Spielkontrolle. Ronny König prüfte Löwen-Keeper Philipp Tschauner mit einem Kopfball (35.), in den anschließenden zehn Minuten bis zum Halbzeitpfiff tat sich in beiden Strafräumen nichts mehr.

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Doppeltes Pech für die Löwen
Auch im zweiten Durchgang löste sich die Blockade bei den zum Punkten verdammten Löwen nicht, die Gastgeber hatten weiterhin Feldvorteile und mit Aykut Öztürk den nun auffälligsten Akteur in ihren Reihen. Der 21-jährige Angreifer traf von linken Strafraumeck zunächst nur die Latte des Münchener Tors (55.), zehn Minuten später scheiterte er nach einem Abwehrfehler der Gäste aus aussichtsreicher Position an Tschauner. Dann kamen doch  noch einmal die Löwen zum Zug und hatten eine Viertelstunde vor Schluss doppeltes Pech: Nach einer Flanke von der rechten Seite kam Manuel Schäffler frei zum Schuss und knallte die Kugel an den rechten Pfosten des SVWW-Tores. Den Abpraller schnappte sich Fabian Johnson, doch auch er traf nur den Pfosten (75.). So blieb es in Wiesbaden beim 0:0, 1860 spielt am kommenden Sonntag gegen Alemannia Aachen und wird dann vor eigenem Publikum einen Versuch starten, den Klassenerhalt endgültig zu sichern.

Der 32. Spieltag

Wehen Wiesbaden

-

TSV 1860 München

0:0

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Alemannia Aachen

-

1. FC Kaiserslautern

1:0

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Hansa Rostock

-

FC Augsburg

3:3

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MSV Duisburg

-

Rot-Weiß Oberhausen

1:1

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SC Freiburg

-

SpVgg Greuther Fürth

Mi

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Rot Weiss Ahlen

-

TuS Koblenz

Mi

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1. FC Nürnberg

-

VfL Osnabrück

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