11.12.2009, 19:04 Uhr
Lauterns Srdjan Lakic (re.) jubelt mit Alexander Bugera (Mi.) und Sidney Sam über sein Tor zum 3:0. (Foto: dpa) Die Roten Teufel haben ihre Aufgabe im Fritz-Walter Stadion gegen die TuS Koblenz mit einem 3:0 (1:0)-Sieg erfüllt. Damit überwintert der 1. FC Kaiserslautern auf dem ersten Platz der Zweitligatabelle und hat beste Chancen auf den Aufstieg am Ende der Saison.
Alemannia Aachen und der SC Paderborn trennten sich unentschieden 1:1 (0:1). Seyi Olajengbesi brachte die Aachener in der 42. Minute in Führung, verursachte in der zweiten Halbzeit aber einen Elfmeter. Olajengbesi holte Sören Brandy von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Gaetano Manno zum 1:1-Endstand. In der Nachspielzeit sah der Aachener Stürmer Benjamin Auer noch die Gelb-Rote Karte.
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Der Karlsruher SC zeigte eine engagierte Leistung, musste sich aber gegen den MSV Duisburg 0:1 (0:1) geschlagen geben. Das Tor für die Zebras erzielte Ivica Grlic bereits in der 22. Minute. Es war bereits das vierte Tor des Routiniers in Folge. Ganz am Ende wurde es noch einmal spannend, als der Karlsruher Chrisantus sich gegen drei Duisburger durchsetzte. Sein Pass in den Rückraum fand aber keinen Mitspieler, so dass es bei der Heimniederlage für die Badener blieb. Duisburg schaffte damit den Anschluss an die Aufstiegsplätze.
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Adam Nemec erzielte nach einem katastrophalen Fehlpass von Ervin Skela die Lauterer Führung (16.). Von Koblenz ging in der ersten Halbzeit kaum Gefahr aus. Auch beim zweiten Tor halfen die Koblenzer mit: Torhüter David Yelldell stürmte aus seinem Tor auf Erik Jendrisek zu, traf aber den Ball nicht. Vielmehr stürzte der Keeper in seinem Übereifer über den Slowaken und eine Paderborner Abwehrspieler, so dass er gegen Dieter Pauken ausgetauscht werden musste. Jendrisek nahm die Kugel auf und platzierte sie im Netz. In der 79. Minute erzielte Srdjan Lakic den 3:0-Endstand.
Das Spiel gegen den neuen Herbstmeister war wohl auch das letzte von Koblenz-Trainer Uwe Rapolder. Nach der Partie sagte er auf Sky, dass es im Vorstand des Klubs drei Personen gäbe, die den Trainer loswerden wollten. Diese streuten laut Rapolder böse Gerüchte. "Das tut schon weh", sagte er, aber "die haben nie Fußball gespielt". Rapolder dagegen hat 88 Zweitligaspiele für Koblenz absolviert, was seiner Ansicht nach kein anderer mehr schaffen werde. Schon während des Spiels habe der Aufsichtsrat die Trennung von Rapolder bekannt gegeben.
Der Geschäftsführer von Koblenz, Wolfgang Loos, äußerte sich nach dem Spiel ebenfalls. Er sprach von einer schwierigen Situation, die nicht einfacher werde. Er sei auch kein Freund von Veröffentlichungen im Internet, "aber wenn der sportliche Erfolg ausbleibt, kommt nun einmal Kritik". Zu der angeblichen Entlassung Rapolders sagte Loos: "Wir sprechen erstmal mit dem Trainer und nicht über den Trainer. Dann werden wir eine Entscheidung fällen."
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