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Idrissou rettet weiter ungeschlagenem FCK einen Punkt

10.11.2012, 16:18 Uhr | sid

Lauterns Steven Zellner (li.) kampft mit Paderborns Mario Vrancic um den Ball. (Quelle: dpa)

Lauterns Steven Zellner (li.) kampft mit Paderborns Mario Vrancic um den Ball. (Quelle: dpa)

Aufstiegs-Aspirant 1. FC Kaiserslautern hat mit zehn Mann einen Punkt gerettet, aber Tabellenplatz zwei verloren. Die Pfälzer kamen am 13. Spieltag der 2. Bundesliga beim SC Paderborn zu einem 1:1 (0:0). FCK-Stürmer Mohamadou Idrissou egalisierte per Foulelfmeter (67. Minute) das Eigentor des dänischen Linksverteidigers Leon Jessen (57.) ausglich. Keine Tore gab es im zweiten Samstagspiel zwischen Union Berlin und Aufsteiger VfR Aalen. (Der Live-Ticker zum Nachlesen)

Kaiserslautern fiel mit 25 Punkten auf den dritten Platz hinter Mitabsteiger Hertha BSC zurück, der am Freitag ein 6:1-Schützenfest beim SV Sandhausen gefeiert hatte und somit das Punktekonto auf 26 hochschrauben konnte. Paderborn, das Überraschungsteam der Vorsaison, bleibt mit 19 Punkten im Tabellen-Mittelfeld.

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Linsmayer sieht Rot nach Ellbogencheck

Den Punkt musste der FCK in den letzten 20 Minuten in Unterzahl verteidigen, da Denis Linsmayer in der 69. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte sah. Der Platzverweis war hart, aber regelkonform. Der 20-Jährige hatte Manuel Zeitz in der Luft den Ellbogen ins Gesicht gerammt.

Jessen trifft ins eigene Tor - Idrissou versenkt Elfmeter

Vor 11.471 Zuschauern waren die Pfälzer im ersten Durchgang das spielbestimmende Team und hatten bereits nach zehn Minuten zweimal die Führung durch Idrissou auf dem Fuß. Die Gastgeber brauchten indes nicht einmal eine Chance, um in Führung zu gehen. Eine Flanke von Mario Vrancic segelte an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum, doch Jessen köpfte ihn ins eigene Tor. Fraglich war der Strafstoß nach einem Foul von Lukas Kruse an Albert Bunjaku.

Keine Tore in der Alten Försterei

Die Berliner waren die klar überlegene Mannschaft vor 15.102 Zuschauern in der Alten Försterei, konnten aber ihre Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen. Bei der größten Chance hatte Markus Karl in der 51. Minute Pech, als sein Kopfball nach einer Ecke von Thorsten Mattuschka an die Unterkante der Querlatte klatschte, aber deutlich vor der Torlinie wieder zurück ins Feld sprang.

Aalen, in dieser Saison schon dreimal auf des Gegners Platz erfolgreich, präsentierte sich allerdings vor allem in der Offensive zu harmlos. Erst in der 67. Minute hatte Michael Klauß die mögliche Führung auf dem Fuß, doch Union-Keeper Daniel Haas parierte glänzend.

Quelle: sid

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