22.11.2009, 20:14 Uhr
Will nach seinem Auswärtstor bei 1860 auch in Berlin wieder treffen: Lauterns Stürmer Erik Jendrisek (Foto: imago)Zum Abschluss des 13. Spieltages treffen mit dem 1. FC Union Berlin und dem 1. FC Kaiserslautern (ab 20 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker) zwei Spitzenmannschaften der 2. Liga aufeinander. Die Gastgeber rangieren mit 23 Punkten aus zwölf Spielen auf dem fünften Platz und könnten den Abstand auf die Tabellenspitze mit einem Heimsieg über die Pfälzer auf zwei Punkte verkürzen. Die Roten Teufel wollen ihre Serie von zuletzt zwei Siegen in Folge ausbauen und mit einem dreifachen Punktgewinn in der Hauptstadt die Tabellenspitze stürmen.
Nach der 2:3 (0:3)-Auswärtsniederlage in Karlsruhe forderte Union-Trainer Uwe Neuhaus gegen den FCK einen konzentriertere Vorstellung seiner Elf und warnte zugleich vor der hohen Qualität der Gäste: "Diese junge Mannschaft hat viele Nationalspieler und einiges an Erstligaerfahrung in Ihren Reihen. Das Team hat einen perfekten Saisonstart hingelegt und lässt sich auch durch eine Niederlage nicht aus dem Rhythmus bringen. Wir wollen an die zweite Halbzeit des KSC-Spiels anknüpfen, sodass die bessere Tagesform den Ausschlag geben kann."
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Personell muss der Aufsteiger aus Köpenick wohl auf die beiden Torjäger John Jairo Mosquera und Shergo Biran verzichten. Der 21 Jahre alte Kolumbianer, der bereits sechs Saisontreffer erzielte, hat sich das rechte Kniegelenk verstaucht und droht auch am kommenden Sonntag beim FC St. Pauli auszufallen. Biran befindet sich nach seiner Schulterverletzung noch im Aufbautraining. Zudem ist der Einsatz von Stammkeeper Jan Glinker ungewiss. Der Torwart fiel zuletzt mit Schmerzen in der Oberschenkelmuskulatur aus.
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Kaiserslautern reist mit breiter Brust in die Hauptstadt. Die Roten Teufel verließen in dieser Spielzeit noch nie als Verlierer den gegnerischen Platz. FCK-Trainer Marco Kurz erwartet ein heißes Duell im Stadion an der Alten Försterei und warnte daher: "Uns erwartet ein Spiel vor einer tollen Kulisse, auf das wir uns natürlich sehr freuen. Aber Union ist ein sehr heimstarker Gegner und hat bislang eine tolle Runde gespielt – sie wollen in jedem Fall den Abstand auf uns verringern. Das gilt es zu unterbinden. Wir wollen nicht nur verteidigen, sondern aus einer kontrollierten Offensive heraus dem Gegner unser Spiel aufzwängen, denn nur so können wir erfolgreich sein."
Quelle: FUSSBALL.DE
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