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Köln kann doch noch gewinnen - Cottbus Erster

25.09.2012, 21:46 Uhr | sid

Kölns Thomas Bröker (li.) gewinnt das Kopfballduell gegen Frankfurts Alexander Huber.  (Quelle: dpa)

Kölns Thomas Bröker (li.) gewinnt das Kopfballduell gegen Frankfurts Alexander Huber. (Quelle: dpa)

Der 1. FC Köln hat seine schwarze Serie in der 2. Bundesliga beendet und nicht nur Edelfan Lukas Podolski glücklich gemacht. Podolski drückte in London beide Daumen - und prompt fanden die Kölner den Weg aus der Krise. Der FC feierte mit einem 2:1 (0:0) gegen die Überraschungsmannschaft FSV Frankfurt den ersten Saisonsieg und stellte mit jetzt fünf Punkten den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle her. Energie Cottbus eroberte mit einem 2:1 (0:0) gegen den SC Paderborn zumindest für eine Nacht die Tabellenspitze.

Der FC St. Pauli kommt weiter nicht in Schwung, der frühere Bundesligist verlor 0:1 (0:1) gegen Aufsteiger VfR Aalen. Jahn Regensburg sammelte im Duell der Aufsteiger beim SV Sandhausen mit einem 2:1 (1:1) Punkte gegen den Abstieg. Eintracht Braunschweig, der Ex-Meister, kann mit einem Sieg gegen das Schlusslicht MSV Duisburg seine Verfolger wieder abhängen und die Spitze zurückerobern.

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Strobl und Chihi treffen

"Come on FC!", hatte das Kölner Idol Podolski, derzeit in Diensten des FC Arsenal, in London getwittert - und dazu ein Foto seines Fernsehers mit dem Vereinslogo gestellt. Zu bejubeln gab es für den Nationalspieler lange nichts: Die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski war spielerisch zunächst erneut schwach und in der Offensive nicht zwingend. Doch Tobias Strobl in der 46. Minute mit seinem ersten Profitor und Adil Chihi (82.) erlösten die Gastgeber. John Verhoek (90.) traf für den FSV.

32.000 Zuschauer hatten das Spiel trotz der jüngsten Misserfolge der Kölner live sehen wollen. Mit dem ersten "Dreier" feierten die Kölner zudem saisonübergreifend den ersten Liga-Sieg seit dem 10. März (1:0 gegen Hertha BSC Berlin). "Das fühlt sich gut an. Wir gehen einen Weg der kleinen Schritte", sagte Stanislawski spürbar erleichtert. Es sei sicher "nicht die glorreichste Leistung" seines Teams gewesen, aber: "Ob verdient oder nicht - wir haben endlich den Dreier!"

Nicht anerkanntes Tor sorgt für Ärger

Anfangs taten sich die Gastgeber schwer, kamen aber dennoch zur ersten Großchance: In der 13. Minute setzte Anthony Ujah den Ball aus fünf Metern über das Tor. Nur zwei Minuten später tauchte Edmond Kapllani nach einem Patzer von Kevin McKenna frei vor dem Kölner Tor auf, doch FC-Keeper Timo Horn behielt die Oberhand. Auch in der Folge präsentierte sich die Kölner Abwehr immer wieder wackelig.

In der 36. Minute sorgte Schiedsrichter Felix Zwayer für Unmut beim Kölner Anhang: Der Berliner verweigerte einem Treffer durch Christian Clemens die Anerkennung, nachdem er offenbar ein Handspiel von Ujah gesehen hatte - eine klare Fehlentscheidung. Gleich nach der Pause besserte sich die Stimmung im Stadion. Bigalke legte per Kopf auf Strobl ab, der aus kurzer Distanz und abseitsverdächtiger Position vollendete. Köln hatte in der Folge weitere Möglichkeiten, die Führung auszubauen.

Traumtor von Cottbus´ Stiepermann

Im Stadion der Freundschaft schaffte es derweil Cottbus nicht nur ganz nach oben, Energie baute auch seine Serie auf acht Ligaspiele ohne Niederlage aus. Lange war Energie optisch überlegen, ohne aber die Defensive der Gäste zu knacken. Dies gelang Nicolas Farina (67.) - Cottbus war auf dem Weg zur Tabellenführung, doch Philipp Hofmann (75.) schlug für den SCP zurück. Ein Traumtor von Marco Stiepermann (80.) ließ die Energie-Fans doch noch jubeln.

Pauli verliert erneut - Aalen verschießt Elfmeter

Am Millerntor-Stadion war ein Regenbogen der einzige Lichtblick für die Fans des FC St. Pauli. Nur sechs Punkte aus sieben Spielen hat die Mannschaft von Trainer Andre Schubert auf dem Konto - viel zu wenig für den Anspruch des Kultklubs. Aalen dagegen (12 Punkte) kann den kommenden Wochen gelassen entgegen sehen. Benjamin Hübner (45.) sorgte für den einzigen Treffer der Partie. Enrico Valentini vergab für Aalen in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter.

Last-Minute-Sieg für Regensburg

In Sandhausen traf Marco Pischorn (37.) für die Gastgeber. Jim-Patrick Müller (45.+1) glich für Regensburg aus, bevor Julian Wießmeier in der 90. Minute den Sieg der Gäste perfekt machte.

Quelle: sid

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