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Union will weiße (Heim-)Weste wahren

19.10.2009, 09:56 Uhr

Union will gegen Greuther Fürth den fünften Heimsieg Sie wollen wieder zu Hause jubeln: Unions Spieler Torsten Mattuschka (li.) und Marco Gebhardt (Foto: imago)Wenn Aufsteiger Union Berlin heute gegen die SpVgg Greuther Fürth (ab 20 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker) antritt, könnte das Führungstrio mit Bielefeld, Kaiserslautern und St. Pauli gesprengt werden. Union ist als einziges Team der Liga in der heimischen Alten Försterei noch ohne Punktverlust und peilt gegen Benno Möhlmanns Kleeblätter den fünften Heimsieg in Folge an.

Damit hätten die Berliner dann 20 Punkte auf dem Konto und würden die Hamburger Kiezkicker von Platz drei verdrängen. Pauli-Trainer Holger Stanislawski hofft jedoch auf Schützenhilfe aus Franken: "Wenn man oben dabei ist, dann möchte man natürlich weiter oben mitspielen."

Ab 20 Uhr im Live-TickerUnion Berlin - Greuther Fürth
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Respekt vor dem Gegner

Nach der 1:3-Pleite in Duisburg wollen sich die Eisernen gegen Fürth rehabilitieren. Trainer Uwe Neuhaus, der in der vergangenen Woche hart trainieren ließ, sagte: "Wir können jetzt nicht in der Kabine kuscheln." Auch Abwehrspieler Christian Stuff ist heiß auf die Partie: "Ich will gegen Fürth so viele Punkte wie möglich holen." Im besten Fall wären dies derer drei und Union würde auf eigenem Platz weiter die berühmte weiße Weste behalten. Aber Neuhaus warnt vor dem Gegner. "Fürth ist seit Jahren ein Zweitliga-Spitzenteam. Sie haben eine außerordentlich starke Qualität nach vorn mit schnellen, quirligen Leuten.“ Vermutlich nicht dabei sein werden Dominic Peitz und Björn Brunnemann. Peitz verletzte sich am Innenband des linken Knies, Brunnemann plagt sich mit einer Fraktur des seitlichen Wirbelfortsatzes im Lendenwirbelbereich herum. Beide Spieler trainieren zur Zeit nur eingeschränkt.

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Möhlmann freut sich auf die neue Alte Försterei

Trotz der Heimstärke der Unioner macht sich Fürths Trainer Benno Möhlmann keine großen Sorgen. Er und sein Team nutzten die Länderspielpause, um an der Kondition zu arbeiten: "Wir hatten etwas länger Zeit und haben diese gut genutzt, auch wenn nicht alle Spieler da waren.“ Trotz der Personalprobleme glaubt Möhlmann daran, "dass wir eine schlagfertige Formation aufbieten können". Neben den langzeitverletzten Wörle, Rahn, Karaslavov und Sararer muss der 55-Jährige auf den gesperrten Marino Biliskov verzichten. Auch Edgar Prib (Knöchelverletzung) und Youssef Mokhtari (Blockade der Rückenmuskulatur) fallen aus. Das dämpft aber nicht die Erwartungen des Trainers. Im Gegenteil: "Wir haben den Anspruch, in Berlin zu punkten und wenn möglich zu gewinnen. Es wird keine leichte Aufgabe, aber wir wollen unser Spiel durchbringen und dementsprechend selbstbewusst auftreteten und agieren“, so Möhlmann, der sich auf das neue Stadion der Berliner freut: „Die Atmosphäre dort spornt uns bestimmt zusätzlich an.“

Quelle: FUSSBALL.DE

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