24.04.2010, 14:07 Uhr
Im Zweikampf: Aachens Nico Herzig (li.) und der Fürther Christopher Nöthe (Foto: dpa)Die Alemannen aus Aachen haben mit dem 2:2 (1:0)gegen die SpVgg Greuther Fürth auf dem heimischen Tivoli den einen Punkt geholt, der noch fehlte, um sich am drittletzten Spieltag der Saison rechnerisch aller Abstiegssorgen zu entledigen. Dabei vergaben die Platzherren binnen 60 Sekunden einen beruhigenden 2:0-Vorsprung.
In Duisburg ließ der gastgebende MSV gegen den Gast aus Paderborn durch ein 1:3 (0:1) die letzte theoretische Chance fahren, den Relegationsplatz Richtung Bundesliga zu erklimmen.
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In Aachen sahen die Gastgeber vor 18.924 Zuschauern schon wie der sichere Sieger aus, nachdem Abdul Özgen (45. Minute +1) und Babacar Gueye (48.) für eine 2:0-Führung gesorgt hatten. Aber Fürth kam durch einen Doppelschlag zurück: Zunächst traf Samui Allagui (54.), dann fälschte Aachens Nico Herzig (55.) einen Schuss von Nicolai Müller unglücklich zum 2:2 ins eigene Netz ab.
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Für die Gäste war es ein etwas glücklicher Punktgewinn, denn die spielbestimmende Mannschaft war über weite Strecken Alemannia Aachen. Die Mannschaft von Fürths Trainer Mike Büskens hingegen präsentierte sich in der Offensive meist harmlos und in der Defensive oft unsicher. Die Gäste nutzen dies kurz vor und kurz nach der Pause zu einer 2:0-Führung. Aber weil Aachen zu früh nur noch die Führung verteidigte und zu wenig agierte, konnten die Gäste mit einem Doppelschlag zumindest einen Punkt vom Tivoli mitnehmen.
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In Duisburg führte der Paderborner Mahir Saglik (30./83. Minute) mit seinen Saisontreffern 13 und 14 auf die Siegerstraße, den dritten Paderborner Treffer erzielte Sören Brandy (54.). Dem MSV gelang vor 11.765 Zuschauern in der MSV-Arena durch Maurice Exslager (50.) und Dario Vidosic (87.) zweimal nur der Anschlusstreffer.
Die Gastgeber kontrollierten zunächst das Spielgeschehen, konnten aus ihrer Überlegenheit aber kein Kapital schlagen. Beste Chancen wie die durch Olcay Sahan (1.), Burakcan Kunt (19.) und Christian Tiffert (32.) ließ der MSV ungenutzt verstreichen. Dafür mussten sie den überraschenden Rückschlag durch Saglik hinnehmen. Im zweiten Durchgang drängten die «Zebras» auf den Ausgleich - vergeblich.
Quelle: FUSSBALL.DE , dpa
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