16.10.2009, 10:16 Uhr
Bielefelds Zlatko Janjic kämpft mit Aachens Florian Müller um den Ball. (Foto: dpa)Arminia Bielefeld hat seine Siegesserie in der 2. Bundesliga fortgesetzt. Der Bundesliga-Absteiger gewann zum Auftakt des 9. Spieltags sein Heimspiel gegen Alemannia Aachen knapp mit 1:0 und behauptete mit dem Vereinsrekord von sechs Siegen hintereinander seine Spitzenstellung. "Mir sind nur die drei Punkte wichtig", sagte Bielefelds Trainer Thomas Gerstner angesprochen auf den Rekord. Der FC St. Pauli siegte im Verfolgerduell bei Rot-Weiß Oberhausen nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 3:1 und hielt mit 19 Punkten Anschluss an die Bielefelder (21).
Auch ohne den erkrankten Torjäger Giovanni Federico blieben die Bielefelder vor 15.200 Zuschauern auf Erfolgskurs. Zlatko Janjic sprang für den siebenmaligen Saison-Torschützen in die Bresche. Ein missratener Abschlag von Alemannen-Keeper Thorsten Stuckmann landete bei Daniel Halfar, der schickte Janjic steil - und der Bosnier erzielte in der 33. Spielminute das Tor des Tages. Ein Bollwerk war einmal mehr die Arminen-Abwehr, die seit 491 Minuten ohne Gegentor ist. Allerdings hätte Manuel Junglas eine Aachener Großchance nützen müssen (58.). "Wir haben heute ein paar Dinge in der Defensive zugelassen, wo ich dicke Backen machen musste", sagte Bielefeld-Coach Gerstner und haderte: "Wir hätten das 2:0 machen müssen."
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Im Oberhausener Niederrheinstadion wurde vor 10.124 Zuschauern manche Aktion vom Winde verweht. Fein herausgespielt war die Führung der Gastgeber: Moritz Stoppelkamp überwand nach einem Hackenpass von Mike Terranova den aus seinem Tor herausstürzenden Pauli-Keeper Mathias Hain mit einem gefühlvollen Lupfer (40.). Terranova rutschte in der 54. Minute im Strafraum freistehend am Ball vorbei und verpasste damit eine Vorentscheidung. Das sollte sich rächen: Ein Blackout der RWO-Abwehr führte zum Ausgleich durch das 6. Saisontor von Marius Ebbers (60.). Das Glück für St. Pauli perfekt machten Florian Bruns mit einem satten Linksschuss (73.) und in der Nachspielzeit Max Kruse mit Tor Nummer drei für die Hanseaten.
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Quelle: dpa
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