18.04.2009, 18:57 Uhr
Die Nürnberger (hier Mike Frantz) strotzen vor Selbstvertrauen (Foto: imago)In den Sonntagsbegegnungen der Zweiten Liga steht in allen fünf Partien der Auf- und Abstiegskampf im Blickpunkt. Mit Freiburg, Duisburg, Greuther Fürth und Alemannia Aachen treffen gleich fünf Aufstiegsaspiranten auf eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller. Einzig bei der Partie 1. FC Nürnberg gegen den FC St. Pauli treffen zwei Teams aus dem oberen Tabellendrittel aufeinander.
Ergebnisse und Tabelle der2. Bundesliga
Schicksalsspiel reloaded für Ingolstadts Thorsten Fink
Nach dem 2:1 Sieg im Spitzenspiel beim FSV Mainz 05, empfangen gut gelaunte Freiburger die abstiegsbedrohten Gäste aus Ingolstadt. Die Breisgauer haben sechs Runden vor Schluss sieben Punkte Vorsprung auf den vierten Platz. Mit dem Sieg in Mainz dürfte auch die Mini-Krise mit zuvor nur einem Punkt aus drei Spielen beendet sein. Die Gäste hingegen warten händeringend auf das Ende ihrer Riesen-Krise mit zehn sieglosen Spielen in Folge. Ein kleiner Lichtblick am Horizont: Die letzten vier Spiele wurden immerhin nicht verloren, sondern endeten mit einem Remis. Dennoch dürfte auch der Auftritt der "Schanzer" in Freiburg ein weiteres Schicksalsspiel für FCI-Coach Thorsten Fink sein. Vielleicht spornt das Hinspielergebnis die Ingolstädter etwas an: Beim 4:0 Sieg des FCI wurden die Breisgauer übel vermöbelt.
Ab 13.45 Uhr im Live-Ticker Die Sonntagsspiele
Hansa Rostock Zachhuber mistet weiter aus
Siegzwang beim MSV
Für den MSV ist siegen Pflicht, will man den Aufstiegszug nach toller Aufholjagd unter Trainer Peter Neururer nicht schon jetzt nur noch von weitem sehen. Der Coach freut sich auf das Aufeinandertreffen mit Koblenz. "In weit über 500 Spielen als Trainer habe ich noch kein Spiel gegen die TuS bestritten. Deren Trainer Uwe Rapolder stand mir hingegen schon mehrfach gegenüber, und ich meine, dass die Bilanz zu meinen Gunsten ausfällt", glaubt Neururer, der die Marschroute vorgibt: "Wir müssen das Spiel unbedingt gewinnen und dann muss man abwarten, ob wir in ein paar Wochen noch mal oben angreifen können." Die TuS zeigen immer wieder starke Leistungsschwankungen im Laufe der Saison. Tollen Serien mit mehreren Siegen in Serie, folgen mehrere sieglose Partien. Deshalb benötigen die Koblenzer weiterhin jeden Punkt, stehen sie doch mit 31 Punkten nur drei Punkte über dem Strich.
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Vergeigt Fürth mal wieder den Aufstieg?
Der Abstiegsblues wird zurzeit in Wiesbaden angestimmt. Die Gastgeber haben nach indiskutablen Vorstellungen allenfalls noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Immerhin konnten vier Punkte aus den letzten beiden Partien geholt werden. Zuvor hatte es allerdings sieben Niederlagen am Stück gesetzt. Vielleicht können die Wiesbadener die Schwächephase ihrer Gäste aus Fürth ausnutzen. Die "Unaufsteigbaren" straucheln wie so oft in den vergangenen Jahren im Schlussspurt. Zuletzt setzte es in vier Spielen drei Niederlagen. Die Fürther purzelten damit von den Aufstiegsrängen, sind aber trotzdem noch dick im Geschäft, weitere Patzer sollten dennoch tunlichst vermieden werden. "Wir sind mit dem Tabellenplatz nicht zufrieden und müssen wieder erfolgreicher und besser spielen, um uns nach oben orientieren zu können“, so Trainer Benno Möhlmann. Möhlmann sieht die SpVgg "extrem gefordert, denn die Endspiele, die wir eigentlich im Mai spielen wollten, mussten wir vorziehen.“
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27. SpieltagMainz verliert Spitzenspiel gegen Freiburg
Aachen wittert Morgenluft im Aufstiegskampf
Mit dem FSV Frankfurt gastiert die drittbeste Rückrundenmannschaft auf dem Aachener Tivoli. Die Mannschaft von Trainer Tomas Oral stand noch nach dem 16. Spieltag mit nur einem Sieg und sieben Unentschieden abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Seitdem stehen sieben Siege und zwei Unentschieden nur zwei Niederlagen gegenüber, der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt gemütliche fünf Punkte. "Wir wollen mit aller Macht in der Erfolgsspur bleiben. Wir wollen Aachen das Leben so schwer wie möglich machen und versuchen, jeden Zweikampf für uns zu entscheiden. Mit Leidenschaft und Disziplin sind wir in der Lage, gegen jeden Gegner zu punkten", will Oral die Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Naturgemäß haben die Gastgeber etwas dagegen. Die Alemannen schielen nach drei Siegen in Folge wieder auf einen Aufstiegsplatz. Trainer Jürgen Seeberger sieht die Partie gegen Frankfurt denn auch als Charaktertest für seine Mannen. "Wenn man drei Mal in Folge gewonnen hat, heißt das Zauberwort einfach Konstanz. Sobald man ein paar Prozent nachlässt, wird es gegen eine Mannschaft wie Frankfurt sehr schwierig“, warnt der Alemannen-Coach vor dem FSV.
Hansa Rostock Zachhuber mistet weiter aus
Club-Serie soll halten
Ein kleines Spitzenspiel steigt im Nürnberger Frankenstadion. Die Aufstiegschancen des FC St. Pauli sind bei sieben Punkten Rückstand auf Platz drei zwar nur noch theoretischer Natur, dennoch dürften die Hamburger den Franken einen Kampf bis aufs Messer liefern. Der FCN hat sich mit vier Siegen in Folge auf den Relegationsplatz vorgeschossen und hat die direkten Aufstiegsplätze fest im Blick. "St. Pauli kann gegen jeden gewinnen“, warnte FCN-Trainer Michael Oenning "aber wir wollen unser Spiel machen!“ "St. Pauli hat uns am vergangenen Wochenende einen Gefallen getan und gegen den MSV Duisburg in letzter Sekunde noch den 2:2-Ausgleich erzielt. Das sollte für uns alle aber auch schon Warnung genug vor den starken Paulianern sein – die uns zudem ja auch im Hinspiel bezwungen haben“, warnt auch der verletzte Andreas Wolf in der Nürnberger Stadionzeitung.
Der 28. Spieltag: | ||||
FC Augsburg | - | VfL Osnabrück | 3:0 | |
Mainz 05 | - | Rot-Weiss Ahlen | 0:0 | |
Hansa Rostock | - | Rot-Weiß Oberhausen | 3:1 | |
Wehen Wiesbaden | - | Greuther Fürth | So | |
1. FC Nürnberg | - | FC St. Pauli | So | |
MSV Duisburg | - | TuS Koblenz | So | |
Alemannia Aachen | - | FSV Frankfurt | So | |
SC Freiburg | - | FC Ingolstadt | So | |
1860 München | - | 1. FC Kaiserslautern | Mo |
FUSSBALL.DE/ Thorsten Grunow
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