13.12.2009, 12:19 Uhr
Im Zweikampf: Bielefelder Michael Delura (re.) und Unions John Jairo Mosquera (Foto: dpa)Arminia Bielefeld läuft weiter dem Erfolg hinterher. Gegen den 1. FC Union kamen die Ostwestfalen nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Auch im fünften Zweitligaspiel in Serie blieb die Mannschaft von Trainer Thomas Gerstner, die auf Tabellenrang vier zurückfiel, ohne Sieg. Vor 16.900 Zuschauern schoss Radim Kucera (57.) die Gastgeber in Führung, Dominic Peitz glich eine Viertelstunde vor Schluss aus.
Die Berliner hatten zuvor zwei Auswärtsspiele verloren. Bielefeld musste ab der 66. Minute nach der Gelb-Roten-Karte für Christopher Katongo mit zehn Mann spielen.
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Einen schnellen Rückstand der Gastgeber verhinderte Arminia-Keeper Dennis Eilhoff: Arne Feick war in der zweiten Minute dem Berliner Björn Brunnemann enteilt. Dessen Schuss lenkte Bielefelds Torwart mit den Fingerspitzen gerade noch an die Latte. Die Platzherren hatten in der ersten Halbzeit nur wenige Ideen: In der 31. Minute hatte André Mijatovic nach einem Freistoß von Giovanni Federico die beste Chance, doch er köpfte unbedrängt über das Tor. Nach der Pause erhöhten die Platzherren den Druck und kamen durch einen Kopfball von Kucera zum 1:0. Doch in Unterzahl kassierte Bielefeld durch Peitz, der ebenfalls per Kopf traf, noch den Ausgleich.
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Der Höhenflug von Fortuna Düsseldorf hält an. Der schon seit vier Spielen unbesiegte Aufsteiger bezwang Rot-Weiß Oberhausen mit 2:0 (2:0) und hat mit 30 Punkten bereits den dritten Tabellenplatz erobert. Vor der Düsseldorfer Zweitliga-Rekordkulisse von 32.495 Zuschauern erzielten Sebastian Heidinger (27.) und Martin Harnik (34.) die Treffer für die beste Heimmannschaft der Liga. RWO hingegen musste bereits die vierte Niederlage in Serie hinnehmen.
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Ohne den gesperrten Torjäger Ranisav Jovanovic fehlte den Gastgebern zunächst die Durchschlagskraft im Angriff. Doch nach einer knappen halben Stunde gelang Heidinger nach einem kapitalen Fehler von Oberhausens Torhüter Sören Pirson der Führungstreffer für Fortuna. Noch vor der Pause traf Harnik nach Vorarbeit von Heidinger zum 2:0. Zuvor vergaben Mike Terranova und Benjamin Schüßler zwei gute Möglichkeiten für die Gäste, die am Ende aber nichts mehr entgegenzusetzen hatten.
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Der FC St. Pauli hat in letzter Sekunde einen sicheren Heimsieg aus der Hand gegeben. Nach einer 2:0-Führung kamen die Hamburger gegen die SpVgg Greuther Fürth nur zu einem 2:2 (1:0). Der eingewechselte Sebastian Ghasemi-Nobakht traf in der Nachspielzeit zum glücklichen Punktgewinn für die Franken. Zuvor hatten der Ex-Fürther Charles Takyi (41.) und Rouwen Hennings (66.) die Führung der besten Offensive der 2. Liga (40 Tore) herausgeschossen, ehe Sami Allagui (82.) die Fürther Aufholjagd einläutete. Mit 33 Punkten ist St. Pauli weiter Tabellenzweiter, die Franken kamen nach zuvor vier Niederlagen immerhin zu einem Punktgewinn und stehen nun auf Tabellenplatz 14.
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Vor 19.417 Zuschauern an der Baustelle Millerntor fanden die Hausherren nur schwer ins Spiel. Gegen die kompakt stehenden Gäste dauerte es bis zur 23. Minute, ehe sich Max Kruse die erste Torchance bot. Wenig später besorgte Takyi die schmeichelhafte Führung. Fürth reagierte postwendend, aber Dani Schahins Drehschuss konnte St. Paulis Keeper Mathias Hain an den Pfosten lenken (45.). Im zweiten Durchgang fanden die Kiezkicker zu ihrem gewohnten Kombinationsspiel und Hennings erzielte das 2:0. Doch als alle mit einem Hamburger Sieg rechneten, schlug Fürth noch zweimal zu.
Quelle: dpa
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