20.12.2009, 08:29 Uhr
Den Ball im Blick: Giovanni Federico von Arminia Bielefeld (Foto: imago)Seit fünf Spielen ist Arminia Bielefeld mittlerweile schon ohne dreifachen Punktgewinn. Im letzten Spiel vor der Winterpause soll bei Rot-Weiß Oberhausen (ab 13.15 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker) daher endlich wieder ein Sieg her, mit dem die Ostwestfalen auf den Relegationsplatz vorrücken würden.
Da passt es Bielefeld gut ins Konzept, dass RWO viele Verletzte zu beklagen hat und mit dem letzten Anzug auflaufen muss.
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Den Kleeblättern stehen nur 16 gesunde Spieler zur Verfügung. Aber RWO-Trainer Jürgen Luginger lässt sich davon nicht entmutigen. "Wir müssen das Beste daraus machen! Jammern hilft uns nicht, vielmehr kommt nun für alle, die bisher nicht so oft gespielt haben, die große Chance, sich zu zeigen." Trotz aller Personalnot - verstecken will sich Luginger mit seinem Team nicht. "Wir werden uns nicht hinten reinstellen. Wir wollen kompakt spielen und die Null in der Defensive halten, aber wir werden auch viele Spieler auf dem Platz haben, die offensiv denken. Schließlich wollen wir das Heimspiel gewinnen.“
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Aber auch den Bielefeldern fehlen so kurz vor dem Winterurlaub neben den Langzeitverletzten Markus Schuler und Oliver Kirch noch zwei weitere Kräfte: Radim Kucera fällt wegen eines Blutergusses an der Ferse aus, der gesperrte Chris Katongo ist bereits nach Sambia zum Africa-Cup geflogen.
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Beim 1. FC Union Berlin geht man mit großen Zielen in die Partie gegen den TSV 1860 München (ab 13.15 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker). "Wir möchten mit drei Punkten gegen die Münchener einen würdigen Schlusspunkt unter ein sensationelles Jahr setzen“, sagte Union-Trainer Uwe Neuhaus. Mit dem Remis aus der Vorwoche bei Arminia Bielefeld haben sich die Eisernen Selbstvertrauen geholt, gegen die Löwen soll nun noch eins draufgesetzt werden.
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Doch gerade diese Löwen kommen nach einigen Startschwierigkeiten jetzt langsam in die Spur. In der Vorwoche schlug die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen die Aufstiegsanwärter aus Augsburg mit 1:0. "Wir sind jetzt ein Kollektiv, das einfach gut steht. Am Saisonanfang sind wir vogelwild herumgerannt. Wir kommen jetzt in die Regionen, wo wir hinwollen", sagte Alexander Ludwig. Allerdings erstickt Lienen jeglichen Anflug von Euphorie im Keim. "Es bleibt dabei, wir stehen nach wie vor mit dem Rücken zur Wand. Das Einzige, was wir in den letzten Wochen erreicht haben, ist, dass wir etwas vom Relegationsplatz weggesprungen sind", sagte der 1860-Trainer.
Den zweiten Tabellenplatz kann dem FC St. Pauli vor der Winterpause keiner mehr nehmen. Für die Kiezkicker gilt es, heute beim SC Paderborn (ab 13.15 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker) einen Sieg zu holen, um den Vorsprung auf den Relegationsplatz auszubauen. Pauli-Trainer Holger Stanislawski warnt jedoch davor, das Team des Aufsteigers zu unterschätzen. "Paderborn hat eine Mannschaft mit einer sehr, sehr guten Struktur. Das wird auf jeden Fall schwerer als gegen Greuther Fürth.“ Und Stanislawski erkennt auch Parallelen: "Es ist interessant, Paderborn beim Spielen zuzusehen. Sie erinnern mich ein wenig an unser erstes Jahr nach dem Aufstieg.“
Paderborns Trainer André Schubert ist schon sehr gespannt auf den Auftritt seiner Mannschaft gegen die Gäste aus Hamburg. "Wenn wir den unbedingten Willen zum Erfolg haben, können wir auch gegen St. Pauli punkten", sagt Schubert. Obwohl die Paderborner schon 21 Punkte auf dem Konto haben, ist diese Ausbeute aus Schuberts Sicht unzureichend. "Wir sollten uns jetzt nicht auf die Schulter klopfen. Ein bisschen mehr geht immer".
Quelle: FUSSBALL.DE
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