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Vorlegen im Aufstiegskampf

08.05.2009, 09:27 Uhr

Alexander Bugera (li., Kaiserslautern) setzt im Zweikampf mit dem Augsburger Daniel Baier den Klammergriff an (Foto: imago)Alexander Bugera (li., Kaiserslautern) setzt im Zweikampf mit dem Augsburger Daniel Baier den Klammergriff an (Foto: imago)Zwei Klubs, ein Ziel: Die Bundesliga. Der 1. FC Kaiserslautern und Alemannia Aachen können heute im Kampf um den Aufstieg vorlegen und so die Konkurrenz unter Druck setzen. Der 1. FC Kaiserslautern darf zu Hause antreten und empfängt den FC Augsburg (ab 17.45 Uhr imLive-Ticker). Nach der überraschenden Entlassung von Trainer Milan Sasic zu Beginn der Woche wird das Team nun von Alois Schwartz geleitet. Das wichtigste Ziel für die "Roten Teufel" sind drei Punkte. "Wir schauen im Moment nur auf das Spiel gegen Augsburg. Das hätten wir mit Milan Sasic gewinnen wollen, und das wollen wir nun eben mit Alois Schwartz gewinnen", betonte der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz. Bei den Augsburgern hoffen sie hingegen auf eine Trendwende. Seit sechs Spielen hat der FCA in der Fremde nicht mehr gewinnen können.

Ab 17.45 Uhr im Live-TickerDie Freitagsspiele der 2. Bundesliga
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Schwere Aufgabe für Aachen
Im Gegensatz zu Lautern muss Alemannia Aachen auswärts beim VfL Osnabrück antreten. Der letzte Sieg der Aachener an der Bremer Brücke datiert vom 1. November 1986. Nicht gerade ein Mutmacher, wenn man bedenkt, dass auch Aachen dringend drei Punkte braucht, um im Aufstiegsrennen zu bleiben. Osnabrück, das in der letzten Woche nach zuletzt fünf sieglosen Spielen einen wichtigen 1:0-Erfolg gegen Wehen geholt hat, schöpft im Abstiegskampf wieder Mut und wird den Aachenern das Leben schwer machen. "Osnabrück ist mit Vehemenz und fast schon brachialer Gewalt unterwegs“, sagt Alemannia-Trainer Jürgen Seeberger.

EntlassenLautern trennt sich von Milan Sasic
Neuer TrainerSchwartz übernimmt Kaiserslautern

Ohne Fleiß, kein Preis
Die wohl allerletzte Chance weiter um den Aufstieg mitzuspielen, muss der MSV Duisburg nutzen. Das Team von Peter Neururer tritt bei Aufsteiger FSV Frankfurt an. Duisburg hat nunmehr fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und muss auch auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Beim torlosen Remis im Hinspiel feierte Peter Neururer sein Debüt beim MSV. "Damals hat Frankfurt mit allen Mitteln versucht ein normales Fußballspiel zu verhindern und wir waren nicht in der Lage uns dagegen erfolgreich durchzusetzen. Heute ist die Situation anders. Das Team von Tomas Oral will die letzten Punkte zum Klassenerhalt holen und wir wollen die beiden nächsten Spiele unbedingt gewinnen, um dann vielleicht noch mal oben rein zu rutschen. Aber vor den Erfolg hat Gott den Fleiß gesetzt,“ so Neururer. Frankfurt hat mit 36 Punkten auf dem Konto den Klassenerhalt so gut wie sicher.

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Den Fans etwas bieten
In der unteren Tabellenhälfte haben die Münchner "Löwen" heute Hansa Rostock zu Gast. Hansa ist seit nunmehr sieben Spielen ungeschlagen und hat sich ein gutes Polster auf die Abstiegsränge aufgebaut. Die verflixte Sieben spielt auch bei 1860 eine Rolle: Seit sieben Partien konnten die "Löwen" nicht mehr gewinnen. Das soll sich heute ändern. Trainer Uwe Wolf fordert von seinem Team dass es "Charakter zeigt und den enttäuschten Fans etwas bietet". An der Einstellung der Mannschaft läge die Erfolglosigkeit nicht. "Aber wir müssen schauen, dass am Ende auch das Ergebnis stimmt."

Oberhausen so gut wie durch
Der SV Wehen Wiesbaden, der heute bei Rot-Weiß Oberhausen antritt, hat nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Bereits auf vier Spiele ohne eigenes Tor blicken die Hessen zurück, die letzten drei Spiele gegen Osnabrück, Kaiserslautern und Fürth wurden allesamt knapp mit 0:1 verloren. Ein Remis wie im Hinspiel (0:0) würde schon den Abstieg in Liga 3 besiegeln. Aufsteiger Oberhausen muss sich mit diesem Thema wohl nicht mehr auseinandersetzen: Das Team von Jürgen Luginger hat mit 38 Punkten das rettende Ufer fast erreicht.

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