04.12.2009, 18:56 Uhr
Fortuna Düsseldorfs Spieler freuen sich über den wichtigen Sieg gegen Bielefeld (Foto: dpa)Überstrahlt von der Auslosung zur WM-Endrunde 2010 in Kapstadt fristete der Auftakt des 15. Spieltags der 2. Bundesliga ein Dasein am Rande - zu Unrecht. Spannend ging es im Kampf um die Verfolgung der Tabellenspitze zu, ob in Düsseldorf oder auch in Berlin. Die Fortuna rückte durch ihr 3:2 über Arminia Bielefeld bis auf einen Punkt an den Bundesliga-Absteiger und an den Relegationsrang heran - als Aufsteiger aus der Drittklassigkeit.
Der FC Augsburg nutzte das Unentschieden im Ost-Derby in Berlin aus und schob sich durch sein 2:0 über den FSV Frankfurt an Union vorbei auf Rang fünf. Die Berliner kamen im zweiten Duell des Abends Aufsteiger gegen Absteiger gegen Energie Cottbus über ein 1:1 nicht hinaus.
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Ein Pfiff des Augsburger Schiedsrichters Georg Schalk sollte die Partie entscheiden. Torschütze Risgard zerrte Torschütze Harnik am Trikot. So sah es der Unparteiische, weniger die Gäste. Und die TV-Bilder gaben ihnen Recht. "Jeder hat gesehen, das war eine klare Rote Karte. Eine grobe Unsportlichkeit. Der Schiri muss das sehen", echauffierte sich Arminen-Routinier Mijatovic anschließend bei "Sky". Sein Trainer Thomas Gerstner sah diese Entscheidung als "Krönung dessen, was drei oder vier Leute in Gelb heute hier abgeliefert haben." Den fälligen Elfmeter ließ sich in der bis zuletzt spannenden Begegnung Langeneke nicht entgehen.
Auch in Berlin spielten beide Mannschaften bis zuletzt auf Sieg. Torsten Mattuschka hatte die Eisernen nach 25 Minuten auf die Siegesstraße gebracht. Doch wie in Düsseldorf fiel auch in der Alten Försterei in der 62. Minute der Ausgleich - für Energie, durch den Ex-Frankfurter Leonard Kweuke. Dabei blieb es. Union fällt auf Rang sechs zurück, vier Punkte hinter einen Aufstiegsrang. Cottbus festigt sich mit 19 Punkten im Mittelfeld, neun Punkte entfernt vom Relegationsplatz, über den Energie im Sommer aus der Bundesliga abstieg.
Augsburg umjubelte seinen Torjäger Michael Thurk. Der gebürtige Frankfurter leitete mit seinem 14. Saisontor - keiner hat mehr - den Erfolg über den FSV Frankfurt ein. Der belgische Verteidiger Jonas de Roeck machte mit seinem ersten Saisontor in der 45. Minute per Kopf den Deckel drauf.
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Quelle: FUSSBALL.DE
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