03.10.2009, 10:11 Uhr
Düsseldorfs Kapitän Andreas Lambertz ist immer voll engagiert für seine Fortuna. (Foto: imago)Seitdem Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga zurückgekehrt ist, schlägt sich der einstige Europapokalfinalist glänzend: Die letzte von nur zwei Niederlagen der Elf von Norbert Meier datiert vom 31. August. Im gesamten September verloren die Männer vom Rhein nicht. Ein Sieg bei den derzeit schwächelnden Fürthern (ab 12.45 Uhr im Live-Ticker) rückte die Fortuna am Tag der Deutschen Einheit bis auf zwei Punkte an die Aufstiegsränge heran.
Auch in Paderborn heißt es: Westfalen gegen Bayern, oder: Aufsteiger gegen etablierte Zweitligakraft. Der SC Paderborn feiert ein Wiedersehen mit seinem früheren Coach Jos Luhukay. Der Niederländer muss mit seinem FC Augsburg alle drei Punkte entführen (ab 12.45 Uhr im Live-Ticker), um sich den Aufstiegsplätzen bis auf drei Punkte zu nähern.
Ab 12.45 Uhr im Live-Ticker Die Samstagsspiele der 2. Bundesliga
Die Freitagsspiele Union Berlin kassiert erste Niederlage
Fürth mit großem Aufwand, aber zuwenig Ertrag
In dieser Region kennen sich die Fürther seit mittlerweile einem Jahrzehnt bestens aus. Nicht umsonst gelten die Franken längst als die "Unaufsteigbaren" der Liga. Dorthin, wo sie derzeit rangieren, auf Position 13, gehören die Grün-Weißen nicht. Interessant vor allem, dass der beste Sturm der Liga (15 Tore) acht Punkte hinter der Spitze zurückliegt. Drei Siege, die Fürth aufweist, reichen Düsseldorf zu zwei Punkten mehr und zu einer um sieben Ränge besseren Platzierung. Die Fortuna packt vor allem in der Deckung besser zu als die Fürther, weist die zweitwenigsten Gegentore auf.
Die Alt-Bremer Möhlmann und Meier treffen aufeinander
Es verspricht daher, ein hochinteressanter Vergleich zu werden: In keinem Fürther Meisterschaftsspiel fielen bisher weniger als drei Tore. Zudem treffen sich mit Benno Möhlmann auf der einen und Norbert Meier auf der anderen Seite zwei langjährige Stützen Werder Bremens, die an der Weser mit dem Bundesliga-Aufstieg 1981 die Goldene Ära Otto Rehhagels einleiteten und mitprägten.
Luhukay kehrt nach Paderborn zurück
Auch Jos Luhukay wird in Paderborn so manche Hand mehr zu schütteln haben als anderswo. Immerhin führte der 46-Jährige den damaligen Aufsteiger vor drei Jahren auf einen hervorragenden neunten Platz in Liga zwei, ehe Ende August 2006 das ebenso unschöne wie überraschende Ende der Zusammenarbeit des SCP mit dem nachherigen Kölne und Gladbacher Trainer folgte. Geschichte. Luhukays volle Konzentration gilt der reizvollen Aufgabe, den FC Augsburg erstmals in die Bundesliga zu hieven. Helfen würde dabei der zweite Auswärtssieg der in der laufenden Saison erst einmal geschlagenen Schwaben.
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Quelle: FUSSBALL.DE
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