10.05.2010, 14:21 Uhr | FUSSBALL.DE
Die Profis des 1.FC Kaiserslautern um Kapitän Martin Amedick (Mi.) feiern mit der Meisterschale. (Foto: dpa)Eine turbulente Zweitliga-Saison geht zu Ende. Beim 1. FC Kaiserslautern und dem FC St. Pauli knallten schon vor dem letzten Spieltag die Champagnerkorken. Dennoch durften die Pfälzer am 34. Spieltag feiern: Sie sicherten sich Platz eins und somit die begehrte Meisterschale. Mit den beiden Spitzenteams steigen nicht nur die Topfavoriten, sondern sowohl die defensivstärkste als auch die offensivfreudigste Mannschaft in die erste Liga auf. Dritter wurde der FC Augsburg, der nun über den Umweg Relegation versuchen darf, den avisierten Aufstieg im bayrischen Duell doch noch perfekt zu machen.
Überraschungsteam der Spielzeit war allerdings Fortuna Düsseldorf, die als Aufsteiger aus der 3. Liga bis zum 33. Spieltag vom Durchmarsch in Liga eins träumen durfte. Darüber hinaus gab es jede Menge weiterer Höhepunkte. FUSSBALL.DE blickt für Sie noch einmal auf die Highlights der Rückrunde zurück.
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Das Rennen um den 16. Tabellenplatz war in der Rückrunde ein Vierkampf. Am Ende hat es mit den Absteigern RW Ahlen und TuS Koblenz die bereits vor der Saison erwarteten Klubs erwischt. Hansa Rostock, immerhin mit zarten Aufstiegsambitionen in die Saison gegangen, muss in die Abstiegs-Endspiele gegen den Dritten der 3. Liga, den FC Ingolstadt. Ein Blick in die Vergangenheit verrät, dass die Kogge - immer wenn nötig - zumindest ihre Hausaufgaben erledigte und sich so mehrmals in allerletzter Sekunde retten konnte. Die Fans dürfen also weiterhin auf ein Happy End hoffen.
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Die Protagonisten der diesjährigen Saison hießen Michael Thurk, Sidney Sam, Rodnei, Marius Ebbers oder Martin Harnik. Sie alle drückten den Spielen ihren Stempel auf, sei es durch ihre Tore oder ihre Leistungen. Einige von ihnen sehen wir in der nächsten Saison in der Bundesliga mit ihren Klubs wieder, andere haben den Aufstieg in die deutsche Eliteklasse auch ohne ihren Klub geschafft. So wurde Harnik vom VfB Stuttgart verpflichtet, Moritz Stoppelkampf von Rot-Weiss Oberhausen und Lars Stindl vom Karlsruher SC zieht es zu Hannover 96. Vor Augen haben sie alle den traumhaften Aufstieg eines Marco Reus, den vor gut einem Jahr nur Experten kannten und der heute ans Tor zur Nationalmannschaft klopft.
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Quelle: FUSSBALL.DE
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