08.04.2010, 16:47 Uhr
Könnte nächste Saison die neue Heimat der Löwen sein: Das Münchner Olympiastadion. (Foto: ddp)Von der Allianz Arena in das Olympiastadion. Zweitligist 1860 München erwägt in der nächsten Saison eine Rückkehr in den Münchner Olympiapark. Die Löwen erhoffen sich dadurch eine Halbierung ihrer jährlichen Kosten, die in der vom Lokalrivalen Bayern München angemieteten Arena aktuell bei gut fünf Millionen Euro liegen. "Wir denken über die Alternative Olympiastadion nach", sagte 1860-Vizepräsident Franz Maget. Lieber wäre den Löwen ein Neu- oder Umbau des Grünwalder Stadions in Giesing gewesen, diesen Vorschlag aber hatte die Stadt München Ende März abgeschmettert.
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Olympiapark GmbH, unterstützt dafür die Idee eines Umzugs: "Ich sehe keine Hürden, die nicht unüberwindbar wären. Die Entscheidung muss aber noch im April fallen." Das größte Hindernis ist wohl der Erbbauvertrag. Dieser besagt, dass in der Arena keine kulturellen Großveranstaltungen stattfinden dürfen, solange im Olympiastadion kein Profifußball gespielt wird. "Da muss ausgiebig verhandelt werden", sagte Olympiapark-Chef Ralph Huber.
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Die Zeit drängt. Am 6. März entscheidet der Aufsichtsrat über einen endgültigen Umbau des Innenraums des Olympiastadions. Zuletzt war geplant, den Innenraum zu asphaltieren, um angeblich dort auch DTM-Rennen austragen zu können.
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"Platz zwei ist kein Zustand, den ich akzeptiere."
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