21.11.2009, 13:04 Uhr
Karlsruhes Alexander Iashvili (li.) im Zweikampf mit Bastian Oczipka von Hansa Rostock (Foto: dpa)Der FC Hansa Rostock hat seine Talfahrt vorerst gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Andreas Zachhuber holte mit dem 2:1 (1:0) gegen den Karlsruher SC erstmals nach vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg und verschafften sich damit wieder ein bisschen Luft zur Abstiegszone. Mit nun15 Zählern schlossen sie in der Tabelle zu den punktgleichen Badenern auf, die nur eines ihrer letzten acht Spiele gewinnen konnten. Mario Fillinger brachte Hansa in der 31. Minute in Führung. Nach dem 1:1 der Karlsruher durch Michael Blum (48.) sorgte Enrico Kern nur Sekunden später für den Rostocker Siegtreffer.
Vor 14.000 Zuschauern plätscherte das Spiel in der ersten halben Stunde nur müde vor sich hin, bevor Fillingers Kopfballtor (31.) nach einer Flanke von Kevin Pannewitz für das erste Highlight sorgte. Unmittelbar vor der Pause bejubelte der Mittelfeldspieler per Nachschuss schon sein zweites Saisontor, doch Schiedsrichter Tobias Christ (Kaiserslautern) entschied zu Unrecht auf Abseits. Beim Pfostenschuss von Enrico Kern stand Fillinger auf gleicher Höhe. Schon in der 24. Minute hatten die Rostocker vergeblich einen Ellbogencheck von Dino Drpic gegen Kai Bülow moniert.
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Nach dem Seitenwechsel bescherte zunächst Blum den Gastgebern mit seinem Ausgleich nach Pass von Lars Stindl eine kalte Dusche. Die Hanseaten schlugen aber im direkten Gegenzug zurück, als Kern eine Flanke von Fillinger zu seinem ersten Saisontor in die kurze Ecke spitzelte. In der 80. Minute verpassten Fillinger, Kern und Martin Retov innerhalb von Sekunden nacheinander das mögliche 3:1.
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Der FSV Frankfurt ist der erste Auswärtssieg in dieser Saison gelungen. Die Hessen setzten sich mit 3:1 (2:0) bei Rot-Weiß Oberhausen durch. Vor 7183 Zuschauern im Stadion Niederrhein waren der Brasilianer Cidimar (7./57.) und Pa Salikou Kujabi (38.) für die Gäste erfolgreich, für RWO traf Daniel Gordon (50.). Frankfurt schöpft damit wieder Hoffnung im Abstiegskampf, Oberhausen hat den Kontakt zu den Aufstiegsrängen verloren. In einem hektischen Match gelang Frankfurt ein Start nach Maß. Eine Freistoßflanke von Jürgen Gjasula nutzte Cidimar per Kopf zur schnellen Führung. Gegen die stabile Defensive des FSV fanden die Oberhausener nicht zu ihrem Rhythmus. Mit einer Einzelleistung erarbeitete sich Mike Terranova (34.) vor der Pause die beste Torchance für RWO, zielte aber vorbei. Stattdessen traf Kujabi nach einem Konter zum 2:0. Im zweiten Abschnitt erhöhte Oberhausen das Tempo, kam aber nur zum Anschlusstreffer, ehe Cidimar nahezu unbedrängt den Endstand markierte.
Quelle: dpa
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