05.03.2010, 13:36 Uhr
Befreiungsschlag: Ahlen und Rostock hoffen im Abstiegskampf zu punkten. (Foto: imago)Die Misere hat auch nach dem Trainerwechsel angehalten. Seit sieben Spielen ist Hansa Rostock ohne Sieg in der 2. Bundesliga, daran konnte auch Zachhuber-Nachfolger Thomas Finck nichts ändern. Denn vor allem die Flaute im Sturm macht den Hanseaten zu schaffen, die seit vier Begegnungen auf einen Treffer warten. Am 25. Spieltag haben die Rostocker im Spiel gegen den TabellenletztenRW Ahlen (ab 17.45 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker) eine vermeintlich leichte Aufgabe vor der Brust - aber nur vermeintlich.
Und auch in der Partie zwischen RW Oberhausen und TuS Koblenz ist der Abstiegskampf das zentrale Thema (ab 17.45 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker), schließlich sind in den Freitagsspielen damit vier der fünf Teams aus dem Tabellenkeller gefordert. Für Fortuna Düsseldorf geht es gegen die SpVgg Greuther Fürth dagegen um Punkte im Rennen um die Aufstiegsplätze (ab 20.15 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker).
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Während Rostock durch die Pleitenserie immer tiefer in den Abstiegsstrudel geraten ist, haben sich die Ahlener trotz der trostlosen Situation am Tabellenende noch längst nicht aufgeben. Zuletzt kämpften die Rot-Weißen gegen Union Berlin bis zum Ende um den Sieg und wurden prompt mit dem Treffer zum 3:2-Erfolg in der Nachspielzeit belohnt. Um die Bedeutung der Partie machte Rostocks Coach Thomas Finck daher keinen Hehl.
"Wir befinden uns in einer Situation, in der wir dringend dreifach punkten müssen. Doch nicht nur, weil der Gegner sicherlich sehr kompakt stehen wird, ist das keine einfache Aufgabe. Auch die Tendenz spricht gegen uns", erklärte der Hansa-Trainer und meinte weiter: "Während die Ahlener in der Rückrunde schon zehn Punkte holten, sind wir weiterhin sieglos und haben nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Das wird jetzt ein ganz, ganz wichtiges Spiel." In diesem treten die Gäste jedenfalls mit neuem Selbstbewusstsein an. "Wir fahren mit Schwung nach Rostock, um auch dort etwas mitzunehmen", sagte RW-Coach Christian Hock.
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Oberhausen fuhr in den vergangenen drei Begegnungen nur einen Zähler ein. Zu wenig, um im Kampf um den Klassenerhalt große Sprünge machen zu können. Gegner Koblenz ist allerdings keinen Deut erfolgreicher. Die TuS ist seit vier Spielen ohne Sieg. Und auswärts sprang in den vergangenen sechs Spielen lediglich ein Punkt heraus. Da gilt das Motto, "wenn nicht jetzt, wann dann." So sagte TuS-Trainer Petrik Sander stellvertretend: "Es ist doch klar, dass Punkte gegen unmittelbare Konkurrenten doppelt zählen. Natürlich müssen die Punkte her."
Das Thema Abstieg hat sich für Düsseldorf und Fürth längst erledigt. Doch während die Franken im Tabellenmittelfeld jenseits von Gut und Böse sind und daher befreit aufspielen können, haben die Rheinländer als aktueller Tabellenvierter weiter die Bundesliga-Rückkehr im Visier. Klar, dass sich die Fortunen auch von der zweitbesten Rückrunden-Mannschaft nicht aufhalten lassen wollen.
"Wir sind gut drauf und haben mit dem 1:0 in Aachen nochmals Selbstvertrauen getankt", sagte Düsseldorfs Trainer Norbert Meier, dessen Mannschaft als einziger Zweitligist in dieser Saison zu Hause noch nicht verloren hat. Die Rheinländer gewannen sogar die letzten acht Heimspiele, womit der Vereinsrekord aus der Saison 1987/88 eingestellt wurde. Geht es nach Mike Büskens, wir der Rekord aber nicht verbessert werden. "Ich wünsche der Fortuna wirklich alles Gute, aber die Serie soll reißen", äußerte sich der Fürther Coach.
Quelle: FUSSBALL.DE
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