26.03.2010, 18:37 Uhr
Torschütze Baljak lässt sich von seinen Duisburger Teamkollegen feiern. (Foto: dpa)Die TuS Koblenz hat ihre Aufholjagd in der 2. Fußball-Bundesliga nicht fortsetzen können. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander unterlag nach zuvor zwei Siegen mit 1:4 (0:1) beim MSV Duisburg. Srdjan Baljak (26. Minute), Olcay Sahan (48.), Frank Fahrenhorst (64.) und Caiuby (87.) schossen vor 11.684 Zuschauern in der MSV-Arena die Tore für die Hausherren, die nach zwei Niederlagen in Serie wieder einen Sieg feierten. Die Koblenzer, für die Matej Mavric (49.) traf, konnten die Abstiegsränge nicht verlassen.
Die Sander-Elf hinterließ einen desolaten Eindruck und erarbeitete sich im ersten Durchgang keine einzige Torchance. Besser machten es die Duisburger, die das Match kontrollierten und das gefährlichere Team waren. Chancen von Olivier Veigneau (5.) und Caiuby (20.) konnte TuS-Schlussmann David Yelldell noch parieren, doch bei Baljaks Treffer aus kurzer Distanz war der Keeper nicht entschlossen genug. Im zweiten Abschnitt erhöhte Sahan mit einem Fernschuss auf 2:0. Der MSV ließ sich auch von Mavrics Anschlusstreffer nicht verunsichern und markierte durch Fahrenhorst und Caiuby weitere Treffer.
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Rot-Weiß Oberhausen ist indes ein großer Schritt zum Klassenverbleib gelungen. Die Mannschaft von Trainer Hans-Günter Bruns setzte sich mit 2:1 (1:0) beim SC Paderborn durch. Vor 5.460 Zuschauern waren Marcel Landers (14. Minute) und Dimitrios Pappas (90.) für die Gäste erfolgreich. Für die Paderborner, bei denen Mahir Saglik (88.) nach einem groben Foulspiel die Rote Karte sah und Enis Alushi (90.+3) einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte, traf Sören Brandy (76.).
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Im einem zerfahrenen Spiel war Oberhausen die zielstrebigere Mannschaft. RWO stand sicher in der Defensive und setzte Paderborn durch Attacken im Mittelfeld unter Druck. Mike Terranova (1.) scheiterte an SCP-Keeper Daniel Masuch, doch dann schloss Landers einen schnellen Konterangriff über Ronny König zur Führung ab. Nach dem Rückstand wirkten die Hausherren verunsichert und konnten in der Offensive lange keine Durchschlagskraft entwickeln. Im zweiten Abschnitt erhöhte Paderborn seine Bemühungen und wurde durch den eingewechselten Brandy belohnt. In einer turbulenten Schlussphase sicherte Pappas nach einer Ecke aber den verdienten RWO-Sieg.
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Auch der FSV Frankfurt schöpft im Abstiegskampf wieder Hoffnung. Die Hessen besiegten Aufsteiger 1. FC Union Berlinn dank einer großen kämpferischen Leistung mit 2:1 (1:1). Vor 3.542 Zuschauern sorgten Cidimar (23. Minute) und Sascha Mölders mit seinem ersten Treffer für den FSV (73.) für den wichtigen Heimsieg, mit dem die Frankfurter nach Punkten zu Hansa Rostock aufschlossen. Die Berliner starteten mit der frühen Führung durch Karim Benyamina (3.) gut, blieben aber zum neunten Mal in Serie in einem Auswärtsspiel ohne Sieg.
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Ohne die gelb-gesperrten Patric Klandt und Jürgen Gjasula erwischte der FSV einen schwachen Start. Völlig frei kam Benyamina nach einem Freistoß zum Kopfball. Daniel Ischdonat, der nach knapp zwei Jahren erstmals wieder im Zweitliga-Tor stand, hatte keine Abwehrchance. Die Eisernen versäumten es in der Folge, gegen die unsortierte FSV-Abwehr nachzulegen. Erst mit dem Ausgleich kam Linie ins Frankfurter Spiel. Stuff hatte mit einem groben Schnitzer den Weg für Cidimar geebnet. Nach dem Wechsel drängte Union auf die Führung. Die verbesserte FSV-Abwehr hielt Stand. Frankfurt nutzte durch Mölders die erste Chance zum Siegtreffer, als dieser eine Hereingabe von Vlad Munteanu einschob.
Quelle: dpa
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