01.05.2009, 09:40 Uhr
Jubelt die Mannschaft von Hansa Rostock auch gegen den FCK und setzt seine Siegesserie fort? (Foto: imago)Nach dem deutlichen Aufwärtstrend der Rostocker mit zuletzt sechs ungeschlagenen Spielen in Folge, können die Hanseaten den Klassenerhalt wieder aus eigener Kraft schaffen. Mit einem Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern (ab 17.45 Uhr imLive-Ticker) wollen die Ostseestädter den Abstand auf die Abstiegsränge auf sieben Punkte ausbauen. Trainer Andreas Zachhuber stellt klar: "Mit zehn Punkten aus den vier Begegnungen im April haben wir uns eine gute Basis geschaffen und können den Klassenerhalt nun wieder aus eigener Kraft schaffen. Wir brauchen immer noch drei Siege, um unser Saisonziel zu erreichen. Den ersten wollen wir natürlich gleich gegen Kaiserslautern einfahren.“ Der FCK benötigt indes jeden Zähler im Kampf um den Aufstieg. Der Pfälzer könnten sich mit einem Auswärtserfolg vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz schieben. Vor allem die letzten Auftritte auf fremden Plätzen dürften den "Roten Teufeln" Selbstvertrauen verleihen: In Ahlen und Osnabrück wurde jeweils ein Sieg eingefahren und bei den Münchner Löwen erkämpfte man sich ein 1:1-Unentschieden.
Ab 17.45 Uhr im Live-TickerDie Freitagsspiele der 2. Bundesliga
Ergebnisse und Tabelle der2. Bundesliga
Abstiegskampf pur in Wiesbaden
Der SV Wehen Wiesbaden will mit einem Sieg über den VfL Osnabrück, der derzeit auf dem Relegationsplatz 16 steht, die Minimalchance auf den Kassenerhalt wahren und den Abstand auf den direkten Konkurrenten auf fünf Punkte verkürzen. Dabei muss die Mannschaft von Hans Werner Moser und Sandro Schwarz endlich auch vor heimischer Kulisse überzeugen. Nur 16 Punkte erspielten sich die Taunussteiner in der BRITA-Arena und sind somit das schwächste Heimteam der Liga. Sandro Schwarz fordert gegen den VfL volle Einsatzbereitschaft: "Dieses Spiel ist das Finale, unser Endspiel. Das muss jeder merken - unsere Jungs, die Fans einfach alle. Wenn wir dann gewinnen sind es noch fünf Punkte bei ausbleibenden vier Spielen. So einen Rückstand habe ich als Spieler auch einmal geschafft als es um den Aufstieg ging." Nachdem Osnabrück am vergangenen Montag gegen Hansa Rostock den Spieltag komplettierte, muss der VfL nun wieder vorlegen. Trotz der geringen Vorbereitungszeit und der kurzen Pause sieht Trainer Claus-Dieter Wollitz keine Wettbewerbsnachteile: "In einer solchen Phase muss sich ein Profi darauf programmieren können, dass er nicht müde sein will.“
FC St. PauliStanislawski ist jetzt Fußball-Lehrer
1860 MünchenDer Geschäftsführer geht
Bayerisches Derby steigt in Augsburg
In der dritten Freitagsbegegnung bittet der FC Augsburg den TSV 1860 München zum bayerischen Derby im Rosenaustadion. Beide Mannschaften könnten sich mit einem Sieg der magischen 40-Zähler-Grenze nähern und so das Abstiegsgespenst endgültig vertreiben. Trotz der mäßigen Tabellensituation der Gastgeber ist die Euphorie in Augsburg ungebrochen - bereits 23.000 Karten wurden verkauft. Coach Jos Luhukay freut sich auf das Derby: "Um die Bedeutung für die Fans, den Verein und die Region wissen auch die Spieler. Sie haben bereits einige bayerische Duelle erlebt. Die Kulisse wird großartig sein, das muss die Mannschaft anspornen."
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"Platz zwei ist kein Zustand, den ich akzeptiere."
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