16.01.2010, 11:48 Uhr
Zweikampfverhalten: Fürth und Kaiserslautern treffen beim Rückrundenstart aufeinander. (Foto: imago)Die beiden Spitzenteams sind in den Samstagsspielen der 2. Bundesliga jeweils auswärts gefordert. Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern tritt zum Rückrundenauftakt bei der SpVgg Greuther Fürth, Verfolger FC St. Pauli hat bei Schlusslicht Rot-Weiß Ahlen die vermeintlich leichtere Aufgabe.
Auch am 18. Spieltag wollen sich die Pfälzer auf dem Weg zurück in die Bundesliga nicht aufhalten lassen.
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Acht Punkte liegt der FCK aktuell vor dem Tabellendritten Fortuna Düsseldorf, der sich durch das 1:1 in Paderborn am Freitag nach oben geschoben hat. Doch trotz dieses Polsters zeugt die offizielle Sprachregelung bei den Roten Teufeln von Zurückhaltung. Die Frage nach dem Saisonziel beantwortet Klubchef Stefan Kuntz jedesmal mit demselben Satz: "Wir wollen nach 30 Spieltagen zu den Mannschaften gehören, die um den Aufstieg spielen können." Auch FCK-Trainer Marco Kurz hat die Philosophie des Vorstandsvorsitzenden bereits verinnerlicht. "Ich schaue noch nicht auf den Mai. Es zählt nur das erste Spiel am Samstag bei Greuther Fürth", sagt der Coach.
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Im Gegensatz zu den Pfälzern schauen die Anhänger des Tabellenzweiten bereits mit Vorfreude auf den Mai. Denn gefeiert wird beim FC St. Pauli auf jeden Fall: Am 15. Mai lassen es die Hamburger bei ihrem 100. Jubiläum richtig krachen. Eine knappe Woche vorher sollen die Festwochen bei den Hanseaten mit dem Aufstieg eingeleitet werden. Doch während die Fans schon jetzt mit glänzenden Augen an den letzten Spieltag (9. Mai) denken, lässt Trainer Holger Stanislawski dieses Datum völlig kalt.
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"Mich interessiert jetzt nicht, wo wir im Mai stehen, ich beschäftige mich mit unserem ersten Auswärtsspiel in Ahlen", sagt der Trainer der Hanseaten, der von seinen Schützlingen noch mehr Engagement als in der Hinrunde verlangt: "Wir stehen zu Recht dort, aber es ist leichter, nach oben zu kommen als dort zu bleiben." Und beim Tabellenletzten Ahlen kann St. Pauli eigentlich nur verlieren.
Quelle: t-online.de
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