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Stürmt Fürth vorerst an die Spitze?

05.04.2009, 09:31 Uhr

Fürths Torjäger Sami Allagui traf beim 1:1 im Hinspiel gegen Thorsten Stuckmanns Aachener (Foto: imago)Fürths Torjäger Sami Allagui traf beim 1:1 im Hinspiel gegen Thorsten Stuckmanns Aachener (Foto: imago)Im Topspiel der Sonntagspartien der 2. Bundesliga empfängt Alemannia Aachen Aufstiegskandidat Greuther Fürth (ab 13.45 Uhr imLive-Ticker). Während es für die Alemannia darum geht, zumindest die theoretischen Chancen auf einen Aufstiegsplatz zu erhalten, können die Fürther vorerst auf Platz eins klettern - man wäre bei einem Sieg punktgleich mit Spitzenreiter Freiburg, hätte aber das bessere Torverhältnis. Coach Benno Möhlmann weiß um die Wichtigkeit der Partie: "Wir haben zuletzt zwei Gesichter gezeigt. Wir müssen am Sonntag unsere Möglichkeiten nutzen, dagegenhalten und fußballerisch überzeugen, dann weiß ich, dass wir punkten und sogar gewinnen können." Sein Aachener Kollege Jürgen Seeberger fordert nach dem 4:1-Sieg letzte Woche in Mainz auch gegen das nächste Spitzenteam Leidenschaft: "Ich denke, ich muss niemanden daran erinnern, was wir erwarten", so Seeberger.

Ab 13.45 Uhr im Live-TickerDie Sonntagsspiele der 2. Bundesliga
Ergebnisse und Tabelle der 2. Bundesliga

Lautern will dranbleiben
Für den 1. FC Kaiserslautern zählen im Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen eigentlich nur drei Zähler. "Wir müssen 100 Prozent konzentriert sein und alles abrufen, was wir diese Woche vorbereitet haben. Wir wollen am Sonntag gewinnen", gibt FCK-Coach Milan Sasic die Richtung vor. Punktet man nicht, könnte der Abstand auf Rang drei auf sieben Punkte anwachsen. Mit RWO wartet aber ein unbequemer Gegner: Erst eine Niederlage gab es für die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger in der Rückrunde. "In dieser Atmosphäre brauchen wir Coolness. Wir müssen vor allem in den Zweikämpfen dagegenhalten und dabei die Ruhe bewahren", so Luginger mit Blick auf das Spiel auf dem Betzenberg.

FreitagsspieleDuisburgs Serie reißt
1. FC Nürnberg Hiobsbotschaft für Wolf

Rostocks nächster Anlauf auf drei Punkte
Schafft Hansa nach der Durststrecke von acht Ligaspielen ohne Sieg heute gegen Frankfurt endlich wieder drei Punkte? "Wir brauchen noch sechs Siege. Dann hätten wir 39 Punkte und das würde am Ende sicherlich reichen,“ rechnete Trainer Andreas Zachhuber vor der Partie. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt bereits sechs Punkte, für die Rostocker wird es immer enger. Zudem muss Coach Zachhuber gleich auf sieben Spieler verzichten, die verletzt oder gesperrt sind. Mit dem FSV Frankfurt kommt nun die viertbeste Rückrundenmannschaft in die DKB-Arena. Nur eine Partie verlor die Mannschaft von Trainer Thomas Oral im neuen Jahr. Das soll auch so weitergehen: "Wir wollen die Sache weiter mit Vollgas angehen und reisen auf keinen Fall die 700 Kilometer, um ein guter Gast zu sein," so Oral.

MSV DuisburgAdler bleibt Zebras treu
1860 München Trainer Wolf muss Strafe zahlen

St. Pauli seit drei Spielen ungeschlagen, Osnabrück selbstbewusst
Der FC St. Pauli reist zum Auswärtsspiel gegen Wehen Wiesbaden. Das Tabellenschlusslicht verlor zuletzt drei Heimspiele in Folge. Trotzdem warnt St. Pauli-Teammanager Christian Bönig: "Der SV Wehen Wiesbaden ist nicht so schlecht, wie es der Tabellenstand ausdrückt. Uns erwartet ein gefährliches Spiel." Mit einem Sieg könnten die Kicker vom Millerntor den Anschluss an die ersten fünf Plätze halten. 1860 München hat zuhause gegen den VfL Osnabrück dagegen die Chance, sich ein wenig Luft zu verschaffen, um gar nicht erst in die tieferen Tabellenregionen abzurutschen. Doch Osnabrück-Trainer Pele Wollitz droht: "Wir wollen den TSV 1860 mit in den Abstiegskampf ziehen". Die Gäste holten sieben Punkte aus den letzten vier Spielen.

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