05.08.2012, 17:26 Uhr
Der Braunschweiger Marcel Correia (re.) setzt Kölns Daniel Royer unter Druck. (Quelle: dpa)
Der 1. FC Köln ist mit einer Niederlage in die neue Zweitliga-Saison gestartet. Die Rheinländer verloren ihr Auftaktspiel bei Eintracht Braunschweig mit 0:1 (0:0). Dem VfR Aalen gelang indes eine erfolgreiche Premiere: Der Aufsteiger feierte einen ebenso überraschenden wie verdienten 4:1 (2:1)-Erfolg beim einstigen Bundesligisten MSV Duisburg. Die proklamierte Aufbruchsstimmung bei den Zebras nach einer verkorksten vergangenen Saison erhielt somit gleich einen herben Dämpfer. Die Fans des MSV machten ihrem Unmut mit einem gellenden Pfeifkonzert und Sprechchören Luft. Der SV Sandhausen, ebenfalls Neuling im Unterhaus, erreichte im ersten Zweitligaspiel seiner Klubgeschichte immerhin ein 1:1 (1:1)-Remis gegen den FSV Frankfurt.
Die Aalener hatten in der neuen Liga offensichtlich mit Anlaufproblemen zu kämpfen. Duisburgs Branimir Bajic (14.) brachte die neuformierte Mannschaft von Trainer Oliver Reck vor 14.377 Zuschauern zunächst in Führung. Doch Marcel Reichwein (20.) und Martin Dausch (33., Foulelfmeter) drehten die Begegnung schon bis zur Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff erhöhte Aalens Kevin Kampl (46.) vorentscheidend auf 3:1. Robert Lechleiter (60.) machte schließlich den ersten Auswärtserfolg des VfR perfekt. Besonders in der Rückwärts-Bewegung zeigte sich der MSV allzu behäbig und eröffnete dem VfR einige gute Konterchancen.
Vor 4900 Fans erkämpfte sich Sandhausen den ersten Zweitliga-Punkt in der Vereinsgeschichte. Simon Tütig (45.) köpfte nach Flanke von Julian Schauerte den Treffer für das Team von Trainer Gerd Dais. Der Niederländer John Verhoek (40.), der Glück hatte, dass der Ball nach einem Pfostenschuss gegen sein Bein und von dort über die Linie sprang, hatte die Gäste zuvor in Führung gebracht.
Den entscheidenden Treffer im Spiel Eintracht Braunschweig gegen den 1. FC Köln erzielte Joker Orhan Ademi 20 Sekunden nach seiner Einwechslung in der 68. Minute. Deniz Dogan hatte zuvor nach einem Freistoß per Kopf nur die Latte getroffen, Joker Ademit brauchte den Ball nur noch einzuschieben. Die runderneuerte Geißbock-Mannschaft enttäuscht in Spiel eins ohne den zum FC Arsenal abgewanderten Nationalspieler Lukas Podolski fast über die gesamte Spielzeit.
Essens Rekordspieler lebte sogar im Stadion.
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