05.02.2012, 15:14 Uhr
Alex Meier hat Eintracht Frankfurt mit zwei Treffern gegen Eintracht Braunschweig zurück auf einen Aufstiegsplatz geschossen. Vor 36.200 Zuschauern erzielte Meier bereits seinen dritten Doppelpack der Saison (11., 22. Minute). Dennis Kruppke hatte die Gäste zuvor früh in Führung gebracht (5.). Nach dem Unentschieden von Tabellenführer Fortuna Düsseldorf am Samstag in Ingolstadt (1:1) trennt die Frankfurter auf Platz zwei nur noch ein Punkt vom Spitzenreiter.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start in die Partie. Einem Treffer von Erwin Hoffer verweigerte Schiedsrichter Jochen Drees jedoch aufgrund einer Abseitsstellung des Stürmers zurecht die Anerkennung (4.). Im Gegenzug machte es Braunschweig dann besser. Dominik Kumbela umkurvte Frankfurts orientierungslosen Neuzugang Martin Amedick auf der rechten Außenposition und flankte nach innen, wo Kruppke zu seinem zehnten Saisontor einköpfte (5.).
Braunschweig lauerte auf Konter und überließ den Frankfurtern die Initiative. Heiko Butscher, der in der Winterpause von Bundesligist SC Freiburg zur Eintracht gewechselt war, flankte von der linken Seite an den Fünfmeterraum, wo Alex Meier ungehindert einköpfen konnte (11.). Danach war es erneut Meier per Kopf, der nach einer Ecke von Benjamin Köhler traf (22.). Schon beim 3:0 im Hinspiel im August in Braunschweig hatte der 29-Jährige doppelt getroffen. In der zweiten Halbzeit ließen Meier (66.) und Köhler (70.) große Chancen aus, das Spiel frühzeitig zu entscheiden.
Der Karlsruher SC hat seine Negativserie unter seinem neuen Trainer Jörn Andersen beendet und das rettende Ufer wieder in Sichtweite. Nach zuvor fünf Niederlagen in Folge feierten die Badener einen verdienten 2:1 (1:1)-Erfolg gegen Erzgebirge Aue. Nach dem vierten Saisonsieg verließ der KSC das Tabellenende und hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf Platz 15 sowie vier Zähler auf Aue, das seit fünf Begegnungen auf einen Dreier wartet. Ronny König (17.) hatte die Gäste vor 11.515 Zuschauern zunächst in Führung geschossen, bevor Pascal Groß (22.) der Ausgleich gelang. Für die Entscheidung sorgte Steffen Haas (55.). Nur eine Minute später sah Karlsruhes Delron Buckley wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Karlsruhe ließ sich durch den frühen Rückstand nicht irritieren und suchte weiterhin konsequent den Weg in die Offensive.
Ärgerlich für KSC-Coach Andersen: Seine Mannschaft, die er im Vergleich zum letzten Spiel vor der Winterpause auf sieben Positionen verändert hatte, kassierte in der laufenden Saison bereits das 24. Gegentor nach einer Standardsituation. Schließlich wurden die Badener mit dem präzisen Distanzschuss von Groß zum Ausgleich belohnt. Groß vergab zudem in der 30. Minute eine Riesenmöglichkeit zur Führung. Aue versteckte sich keineswegs, sondern verlegte sich aufs Kontern. Doch zielstrebiger präsentierten sich Badener, für die Haas mit einem gefühlvollen Heber das 2:1 erzielte. Doch mitten in den Jubel der KSC-Fans sorgte Buckley mit einer Tätlichkeit gegen Aues Jan Hochscheidt für den nächsten Dämpfer. In der Schlussphase erhöhte Aue den Angriffsdruck und drängte auf den Ausgleich.
Die Talfahrt von Hansa Rostock hält auch nach der Winterpause an. Beim 1:2 (0:1) in Bochum blieb der Aufsteiger zum neunten Mal in Serie sieglos. Damit hat sich die Ausgangslage für die Mannschaft von Trainer Wolfgang Wolf im Kampf um den Klassenverbleib weiter verschlechtert. Vor 12.819 Zuschauern im Rewirpower-Stadion sorgten Giovanni Federico (19.) und Nikolosz Gelaschwili (76.) für den harterkämpften Erfolg der Bochumer. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Freddy Borg (63.).
Durch den zweiten Saisontreffer von Federico, der aus kurzer Distanz traf, gerieten die Gäste früh ins Hintertreffen. Noch vor der Pause war Bochum dem 2:0 nahe: So traf Mirkan Aydin (33.) nur den Pfosten. Marek Mintal (43.) bot sich aber die große Chance zum Ausgleich: Doch der Rostocker Routinier schoss einen Handelfmeter am Tor vorbei. Nach Wiederanpfiff intensivierte Hansa die Gegenwehr. Das 1:1 durch Neuzugang Borg verhalf zurück ins Spiel. Allerdings traf auch beim VfL eine Neuerwerbung. Der als Ersatz für Chong Tese verpflichtete und in der 67. Minute eingewechselte Gelaschwili bescherte seinem Club mit einem sehenswerten Hackentrick das Happy End.
Quelle: FUSSBALL.DE
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