29.09.2012, 14:59 Uhr | sid
Moritz Stoppelkamp (li.) und Daniel Bierofka fallen sich in die Arme. (Quelle: dpa)
Mit einer Tor-Gala hat sich der TSV 1860 München auf den dritten Platz der 2. Bundesliga geschossen. Die Löwen feierten beim 4:0 (3:0) gegen Aufsteiger SV Sandhausen ihren höchsten Saisonsieg. Vor mehr als 20.000 Zuschauern erzielten Daniel Halfar (10. Minute), Moritz Stoppelkamp (20.), Daniel Bierofka (24.) und Benjamin Lauth (46.) die Tore für die haushoch überlegenen Gastgeber. Enttäuschung hingegen bei Energie Cottbus. Die Lausitzer unterlagen bei Union Berlin mit 1:3 (0:1) und verpassten damit den Sprung an die Tabellenspitze.
Damit bleibt Cottbus zwei Punkte hinter Spitzenreiter Eintracht Braunschweig. In Berlin sorgte Simon Terodde (34.) per Kopf nach Flanke von Torsten Mattuschka für das Führungstor der Eisernen. Daniel Adlung (50.) erzielte nach einer schönen Kombination und der Vorarbeit von Dennis Sörensen das 1:1. Christopher Quiring (55.) und Björn Jopek (90.+2) besiegelten vor 16.750 Zuschauern in der Alten Försterei dann die erste Saisonniederlage der Gäste.
Die große Chance zum 2:2-Ausgleich vergab Energie-Torjäger Boubacar Sanogo (72.), als er mit einem von Fabian Schönheim an ihm verursachten Foulelfmeter an Torwart Daniel Haas scheiterte. Schönheim wurde für die Notbremse mit der Roten Karte bestraft. In der 76. Minute flog Adlung wegen Schiedsrichter-Beleidigung ebenfalls per Roter Karte vom Platz, womit beide Teams die Begegnung mit zehn Spielern beendeten.
Wenige Tage vor dem offiziellen Wiesn-Besuch trafen die Münchner gegen den völlig überforderten Klassen-Neuling schon früh zum ersten Mal. Halfar traf präzise aus spitzem Winkel. Zehn Minuten später servierte die herausragende Offensivkraft dann perfekt für Stoppelkamp, der nur noch einnicken musste. Beim 3:0 nutzte Bierofka den meterweiten Platz auf der entblößten linken Abwehrseite der Gäste.
Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff kam dann auch Lauth, der nach zwei Minuten eine hundertprozentige Chance ausgelassen hatte, zu seinem Tor. In der Schlussphase mühte sich Sandhausen um Schadensbegrenzung, die Sechziger schalteten einen Gang zurück.
Quelle: sid
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