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Big Points für Düsseldorf und Paderborn

16.05.2009, 11:47 Uhr

Traf doppelt für Paderborn: Jovan Damjanovic. (Foto: imago)Traf doppelt für Paderborn: Jovan Damjanovic. (Foto: imago)Einen Spieltag vor Schluss hat es ordentlich Bewegung auf den Aufstiegsplätzen gegeben. Durch die 3:4 (2:3) Niederlage beim FC Carl Zeiss Jena verlor Unterhaching den direkten Aufstiegsplatz den die Bayern seit dem letzten Spieltag inne hatten an Fortuna Düsseldorf. Die Fortunen meisterten die schwere Auswärtshürde beim Abstiegkandidaten VfR Aalen, und schoben sich durch den 2:1 (1:1) Sieg zum ersten Mal seit dem 24. Spieltag auf den zweiten Platz. Eine grandiose Auferstehung feierte der SC Paderborn im Spiel eins nach der Entlassung von Pavel Dotchev: Durch einen 6:0 (4:0) Kantersieg über die jetzt fast abgestiegenen Burghauser schoben sich die Paderborner auf Platz drei vor.

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Jena schmeißt Unterhaching von den Aufstiegsrängen
Die beste Ausgangsposition der drei Aufstiegskontrahenten hatte die SpVgg Unterhaching. Doch die Münchener lagen in Jena schnell durch Tore von Torsten Ziegner (4. Foulelfmeter) und André Schembri (8.) mit 2:0 in Rückstand. Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl zeigte aber schnell ihren Willen zum Aufstieg und konnte durch Timo Nagy (28.) und Anton Fink (36.) noch in der ersten Halbzeit ausgleichen. Kurz vor der Pause versetzte Jenas Schembri den Bayern mit dem 3:2 (44.) einen heftigen Schock, der auch nach dem Wiederanpfiff noch anhielt. Lange fanden die Hachinger kein Konzept gegen die gegen den Abstieg kämpfenden Jenenser und mussten durch Sebastian Hähnge (67.) sogar noch das 2:4 hinnehmen. Das 3:4 durch Robert Zillner in der 88. Minute kam zu spät. So feierte Jena einen eminent wichtigen Sieg im Abstiegskampf, während enttäuschte Hachinger von den Aufstiegsplätzen purzelten.

AbstiegDie Stuttgarter Kickers sind raus

Düsseldorf und Paderborn die Nutznießer
Nutznießer des Hachinger Ausrutschers waren die Düsseldorfer Fortuna und der SC Paderborn. Die Fortunen siegten mit Kampf und Krampf 2:1 beim VfR Aalen und belegen nun feierten ihre Rückkehr auf den direkten Aufstiegsplatz. Die Fortuna-Führung durch Andreas Lambertz (14.) konnte Aalen noch durch Steffen Bohl (26.) ausgleichen. Dem 1:2 durch Deniz Kadah (72.) hatten die Gastgeber dann aber nichts mehr entgegenzusetzen und schweben weiterhin in höchster Abstiegsgefahr, während die Düsseldorfer nun die besten Karten vor dem Saisonfinale im Kampf um den Aufstieg haben. Auch in Paderborn ist der Glaube an den Aufstieg wiedergekehrt. Der Abwärtstrend der letzten Wochen, der in der Entlassung von Trainer Pavel Dotchev gipfelte scheint gestoppt. Mit einem 6:0 Kantersieg ballerte sich der SCP gegen Wacker Burghausen den Frust von der Seele und rangiert nun auf dem Relegationsplatz, einen Punkt vor Unterhaching. Jovan Damjanovic (9. und 25.), Sven Krause (13.), Toni Wachsmuth (30.) und Sercan Güvenisik (75.und 80.) bescherten Neu-Trainer André Schubert einen Einstand nach Maß. Bei drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer und der schlechteren Tordifferenz dürfte ein Klassenerhalt von Burghausen dagegen nur noch theoretisch möglich sein.

SC Paderborn Dotchev muss gehen
Erzgebirge AueSaisonaus für Skerdilaid Curri

Lupenreiner Hattrick von Savran lässt Jahn weiter zittern
Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt feierte Werder Bremen II. Gegen die bereits abgestiegenen Stuttgarter Kickers gelang ein 2:0 (0:0) Sieg durch Tore von Max Kruse (50.) und Tobias Kempe (68.). Bremen hat den Klassenerhalt am letzten Spieltag selbst in der Hand. Um eben jenen muss Jahn Regensburg wieder zittern. Dynamo Dresden siegte mit 3:1 (0:0) gegen die Bayern. Nach einer torlosen ersten Hälfte, hatte Sebastian Kreis die Gäste aus Regensburg überraschend in Führung gebracht (48.), doch ein lupenreiner Hattrick von Dynamos Halil Savran (58., 75. und 82.) sorgte schnell für klare Verhältnisse in Dresden. Endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet hat sich der Wuppertaler SV durch den 1:0 (1:0) Heimsieg gegen Erzgebirge Aue. Schütze des Goldenen Tores im Stadion am Zoo war Sven Lintjens (26.)

36. Spieltag, Mittwochsspiele Unterhaching springt auf Platz 2
36. Spieltag, Dienstagsspiele Paderborns Aufstieg gerät in Gefahr

Torfestival in Braunschweig
Nach dem 5:5 im letzten Heimspiel gegen Düsseldorf erlebte Eintracht Braunschweig beim 3:3 (1:2) gegen den SV Sandhausen erneut ein Torfestival, diesmal garniert mit zwei Elfmetern für die Hausherren. Nach der 1:0 Führung durch Valentin Nastase (3., Foulelfmeter), sah es durch Sandhausener Tore von Danko Boskovic (10.), Nicolai Müller (45.) und Emre Öztürk (56.) mit 1:3 schon bitter für die Heimelf aus. Doch Kingsley Onuegbu (75) und erneut Nastase (82., Foulelfmeter) drehten die Partie noch zu einem gerechten Remis. Zwei Remis gab es in Stuttgart und in Offenbach. Der VfB Stuttgart II lag im Mini-Süd-Gipfel schnell durch Daniel Sikorski (10.) mit 0:1 hinten, doch Patrick Funk (32.) konnte per Foulelfmeter ausgleichen. In der turbulenten Schlussphase traf erneut Sikorski per Handelfmeter (84.), ehe eine Minute später Tobias Feisthammel (85.) zum 2:2-Endstand ausgleichen konnte. Die Zuschauer der Partie Offenbach gegen Kickers Emden warteten dagegen vergebens auf einen Treffer. Es blieb beim 0:0.

35. SpieltagUnglaubliches Spiel in Braunschweig
35. Spieltag Union steigt auf

Sommerfußball in Berlin
Die Meisterfeier des 1. FC Union Berlin gegen Rot-Weiß Erfurt konnte erst mit einer 15-minütigen Verspätung steigen, da die Gäste zu spät im Stadion angekommen waren. Da es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, erlebte die knapp 6500 Zuschauer im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion Sommerfußball der langweiligeren Sorte. Chhunly Pagenburg brachte die Thüringer mit 1:0 in Front (15.), eine Führung die Shergo Biran (39.) noch in Halbzeit eins ausgleichen konnte. Danach passierte nicht mehr viel, und nach dem Abpfiff konnte die Partie der Eisernen steigen.

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