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Dresden verschärft Jenas Krise

31.03.2009, 19:04 Uhr

Ronny Nikol (r.) im Laufduell mit Jenas Sebastian Hähnge. Nicht nur in dieser Szene war der Dresdner schneller (Foto: imago)Ronny Nikol (r.) im Laufduell mit Jenas Sebastian Hähnge. Nicht nur in dieser Szene war der Dresdner schneller (Foto: imago)Auch im zweiten Spiel unter Trainer Marc Fascher hat Drittligist Carl Zeiss Jena seine Negativserie nicht beenden können. Im Ost-Derby bei Dynamo Dresden verloren die Jenaer durch Tore von Pavel Dobry (51.) und Pavel Pergl (83.) mit 0:2 (0:0) und holten damit in den letzten acht Spielen nur einen Punkt. Jena, das seit nunmehr 630 Minuten auf einen Torerfolg wartet, bleibt damit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dagegen etablierten sich die Gastgeber mit nun 36 Punkten im gesicherten Mittelfeld. Nach dem dritten Sieg in den letzten vier Spielen haben sich die Dresdener ein Polster von neun Punkten auf die Abstiegsränge erarbeitet. Überschattet wurde die brisante Partie von Ausschreitungen der Gästefans, die mehrmals Feuerwerkskörper auf das Spielfeld warfen.


Ergebnisse und Tabelle der3. Liga

Rathgeber schießt Emden ab
Thomas Rathgeber gelang in Emden ein lupenreiner Hattrick (Foto: imago)Thomas Rathgeber gelang in Emden ein lupenreiner Hattrick (Foto: imago)Stürmer Thomas Rathgeber hat die SpVgg Unterhaching mit einem Hattrick wieder ins Aufstiegsrennen zurückgeschossen. Im Verfolgerduell bei Kickers Emden sicherte der Stürmer seinem Team mit drei Toren (3., 15., 29.) den 4:0 (3:0)-Auswärtserfolg. Das vierte Tor erzielte Robert Zillner (80.). Die Bayern zogen mit nun 48 Punkten an den Emdenern (46) vorbei auf den vierten Platz und liegen jetzt nur noch aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter Fortuna Düsseldorf, das derzeit auf dem Relegationsplatz drei rangiert. Die Gastgeber verpassten vor 2.800 Zuschauern dagegen nach dem 1:1 in Düsseldorf am vergangenen Wochenende erneut einen "Big-Point" im Aufstiegskampf. Dabei hatten die Kickers in der ersten Halbzeit eine Vielzahl von Chancen, konnten ihre Überlegenheit aber nicht nutzen. Dagegen waren die Gäste, die am Dienstag die erwartete Trennung von Francisco Copado bekanntgaben, vor dem Tor eiskalt und erzielten aus ihren ersten drei Möglichkeiten drei Tore.

Unterhaching Copado muss gehen

Erfurt verpasst den Anschluss
Rot-Weiß Erfurt kann sich wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschieden. Am 29. Spieltag reichte es für die Thüringer nur zu einem 1:1 (0:0) gegen den SV Sandhausen. Der Rückstand auf Fortuna Düsseldorf auf dem Relegationsplatz drei beträgt jetzt fünf Punkte. Den Erfurter Treffer erzielte Gästeakteur Alexander Eberlein mit einem Eigentor (67.), den Ausgleich besorgte Denis Bindnagel (81.).Für den SV Sandhausen war es nach zwei Niederlagen in Folge wieder ein Erfolgserlebnis. Das Team von Gerd Dais steht mit 38 Punkten im gesicherten Mittelfeld.

Eintracht BraunschweigTrainingsschummler Aydemir

Braunschweig verschafft sich Luft
Durch einen 2:0 (1:0)-Erfolg beim stark abstiegsbedrohten SV Wacker Burghausen verbesserte Eintracht Braunschweig seine Chancen auf den Klassenerhalt in der 3. Liga. Vor 2.400 Zuschauern erzielte Tim Danneberg bereits in der 8. Minute die wichtige Führung, als er aus 18 Metern ins linke untere Eck traf. In der 87. Minute machte Marc Pfitzner dann alles klar. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht brachte die Führung nach zwei vorausgegangenen unglücklichen Niederlagen gut über die Runden. Nach sechs Spielen ohne Sieg wird es dagegen brenzlig für die Elf von Günter Güttler. Die Burghausener bleiben auf dem 16. Platz.

Dynamo DresdenSaison für Cozza wohl beendet

Aue war zuletzt bei Sandhausen erfolgreich
Dank des ersten Heimsiegs seit vier Wochen hat Erzgebirge Aue sein Punktepolster zu den Abstiegsplätzen der 3. Liga auf zehn erhöht. Vor 7.100 Zuschauern war Arne Feick der Spieler des Tages, als er fast mit dem Pausenpfiff das entscheidende Tor zum 1:0 (1:0)-Sieg gegen das nun noch stärker um den Klassenerhalt bangende Jahn Regensburg erzielte. Sattelmaier hatte eine Flanke von Klingbeil nicht richtig weggefaustet und Feick war zur Stelle. Da Regensburg kein Kapital aus seinen Chancen schlagen konnte, feierte das Team von Trainer Heiko Weber nach dem Sieg über Sandhausen den zweiten Erfolg in Serie. Regensburg ist mit drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze 14. der Tabelle.

Mehr zur 3. Liga bei dfb.de

FUSSBALL.DE/isd

 

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