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Drei Teams kämpfen um Platz zwei

15.05.2009, 18:59 Uhr

Fortunas Hoffnungsträger Axel Lawaree (Foto: imago)Fortunas Hoffnungsträger Axel Lawaree (Foto: imago)Hochspannung ist garantiert, wenn die 3. Liga auf die Zielgerade ihrer Premierensaison einbiegt. Zwei Spieltage vor dem Saisonende steht nur fest, dass der 1. FC Union Berlin als Meister in die 2. Bundesliga aufsteigt. Die "Eisernen“ werden am Samstag vor dem Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt (ab 13.25 Uhr im Live-Ticker) geehrt. Der 1. DFB-Vizepräsident Hermann Korfmacher wird dem künftigen Zweitligisten gemeinsam mit dem Präsidenten des Berliner Fußball-Verbandes, Bernd Schultz, und DFB-Direktor Helmut Sandrock die neu geschaffene Trophäe für den Meister der 3. Liga überreichen.

Ab 13.25 Uhr im Live-Ticker Der 37. Spieltag der 3. Liga
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Erfurt wartet auf ersten Erfolg mit Coach Fuchs
Dass die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus trotz des bereits feststehenden Aufstiegs nicht locker lässt, bewies der 1:0-Auswärtssieg beim FC Erzgebirge Aue. Gegen Erfurt kann Neuhaus wieder auf Hüzeyfe Dogan zurückgreifen, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Bei den Gästen aus Thüringen, die auf den Rot-gesperrten Fabian Stenzel verzichten müssen, wartet Interimstrainer Henri Fuchs noch auf den ersten Sieg unter seiner Regie. Im Mittelpunkt der 37. und vorletzten Runde, an der alle Begegnungen gleichzeitig am Samstag ab 13.30 Uhr über die Bühne gehen, stehen gleich drei direkte Duelle zwischen Aufstiegsaspiranten und Vereinen, die noch um den Klassenverbleib bangen müssen.

Brisantes Duell in Aalen
Den wohl schon entscheidenden Schritt in Richtung Klassenverbleib könnte der VfR Aalen mit einem Heimsieg gegen den Tabellendritten Fortuna Düsseldorf machen. "Der Glaube ist zurück“, freute sich der neue Trainer Rainer Scharinger nach dem 4:1 im Derby beim Tabellenletzten Stuttgarter Kickers. Zwei Punkte trennen die Aalener vom ersten Abstiegsplatz. Die Fortuna hat es nach dem 1:0 gegen Jena wieder in der eigenen Hand, zumindest den dritten Tabellenplatz und damit die Teilnahme an der Relegation gegen den Drittletzten der 2. Liga zu sichern. "Riesenkompliment an meine Mannschaft, die in der zweiten Halbzeit sogar noch zulegen konnte“, lobte Düsseldorfs Trainer Norbert Meier, der in Aalen den Gelb-gesperrten Ahmet Cebe ersetzen muss. Dafür ist Ranisav Jovanovic, der gegen Jena wegen der fünften Gelben Karte gefehlt hatte, wieder spielberechtigt.

36. SpieltagRemis im Tabellenkeller
35. SpieltagUnglaubliches Spiel in Braunschweig
35. Spieltag Union steigt auf

SCP-Coach Schubert: "Wir glauben noch an den Aufstieg"
Beim SC Paderborn 07, der nach dem 0:2 gegen Werder Bremen II auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht ist, gibt der neue Trainer André Schubert seinen Einstand gegen Wacker Burghausen. Der 37-Jährige, erst vor wenigen Wochen vom Reserve-Trainer zum Sportlichen Leiter befördert, will die Ostwestfalen als Nachfolger des entlassenen Pavel Dotchev im Endspurt doch noch zurück in die 2. Bundesliga führen. "Wir glauben noch an die Möglichkeit, den Aufstieg schaffen zu können. Dafür müssen wir alle Kräfte bündeln“, sagte Schubert, der mit seiner Mannschaft ein Kurz-Trainingslager bezogen hat. Allerdings sind die Paderborner, bei denen Kasper Jensen nach seiner Rotsperre ins Tor zurückkehrt, jetzt auch auf fremde Hilfe angewiesen. Die Gäste fielen durch das 1:3 bei Bayern München II auf einen Abstiegsplatz zurück und sind stark unter Druck geraten. Trainer Ralf Santelli gab sich jedoch nach der ersten Niederlage unter seiner Regie kämpferisch: "Es war klar, dass es bis zum letzten Spieltag eng bleiben wird.“

Dienstagsspiele Paderborns Aufstieg gerät in Gefahr

Unterhaching in Jena – Düsseldorf beim VfR Aalen
"Wir haben uns den Spaß am Fußball zurückgeholt“, freute sich Ralph Hasenhüttl, Trainer der SpVgg Unterhaching, nach dem 2:0 gegen Eintracht Braunschweig und dem Sprung auf den zweiten Tabellenplatz, der jetzt beim abstiegsbedrohten FC Carl Zeiss Jena verteidigt werden soll. Die Hachinger, die am letzten Spieltag mit dem VfR Aalen einen weiteren Gegner aus der Gefahrenzone erwarten, können die Rückkehr in die 2. Liga nun aus eigener Kraft realisieren. Jena belegt nach dem 0:1 in Düsseldorf einen Abstiegsplatz.

Mittwochsspiele Unterhaching springt auf Platz 3

Werder-Reserve hofft gegen Stuttgarter Kickers auf große Unterstützung
Nur noch theoretischer Natur sind die Chancen der Stuttgarter Kickers auf den Verbleib in der 3. Liga. "Wir können jetzt für die Regionalliga planen“, gab sich Präsident Dirk Eichelbaum nach dem 1:4 gegen Aalen keinen Illusionen mehr hin. Ohne die Gelb-gesperrten Orlando Smeekes und Moritz Steinle treten die Kickers nun zum letzten Auswärtsspiel der Saison bei der zweiten Mannschaft des SV Werder Bremen an. Die Gastgeber, die dank ihres überraschenden Auswärtssieges in Paderborn (2:0) wegen der besseren Tordifferenz gegenüber dem FC Carl Zeiss Jena und dem SV Wacker Burghausen auf einen Nicht-Abstiegsplatz geklettert sind, hoffen auf große Unterstützung. Denn durch die Vorverlegung der Partie auf 13.30 Uhr könnten die Werder-Fans am Samstag erst den Auftritt der Reserve auf Nebenplatz 11 und gleich anschließend ab 15.30 Uhr das letzte Bundesliga-Heimspiel der Grün-Weißen gegen den Karlsruher SC im benachbarten Weserstadion verfolgen.

Erzgebirge AueSaison für Curri beendet

Werder hofft auf Fanzuspruch
"Wir hoffen, dass sehr viele Fans die Gelegenheit wahrnehmen, Werder im einmaligen Doppelpack zu erleben“, so Bremens Nachwuchs-Manager Uwe Harttgen. Nach dem Ablauf seiner Rotsperre ist Niklas Andersen bei Werder wieder spielberechtigt. Dafür fehlt Dominik Schmidt, der in Paderborn die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Der SSV Jahn Regensburg, der bei Dynamo Dresden antreten muss, fehlt noch ein Zähler, um den Klassenverbleib endgültig unter Dach und Fach zu bringen. „Gefeiert wird erst, wenn auch rechnerisch alles klar ist“, will sich Jahn-Trainer Markus Weinzierl noch nicht in Sicherheit wiegen. Bei den Dresdnern muss Thomas Hübener letztmals wegen seiner Rot-Sperre passen. Dafür ist Jens Truckenbrod nach seiner Gelbsperre wieder dabei.

WSV plant den "letzten Schritt"
Der Wuppertaler SV Borussia will mit einem Heimsieg gegen den FC Erzgebirge Aue die Abstiegsgefahr endgültig bannen. „Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft mit einer engagierten Leistung den letzten Schritt macht, um unser Ziel zu erreichen“, sagte WSV-Präsident Friedhelm Runge. Um für eine ansprechende Kulisse im Zoo-Stadion zu sorgen, hat der Verein unter dem Motto „Kämpfen für Rot-Blau“ zahlreiche Aktionen gestartet. Während WSV-Trainer Uwe Fuchs wieder auf Michael Lejan nach seiner Gelbsperre zurückgreifen kann, fehlt bei den Gästen Marco Stark (zehnte Gelbe Karte).

Stuttgarter Kickers Sportlich und finanziell am Ende

VfB-Reserve im letzten Heimspiel mit Adrion
Eine Woche vor dem "Bundesliga-Gipfel“ zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart (23. Mai) stehen sich in Stuttgart die beiden Reserve-Mannschaften der Spitzenklubs gegenüber. Für VfB-Trainer Rainer Adrion, der nach dem Saisonende die U 21-Nationalmannschaft des DFB übernehmen wird, ist es das letzte Heimspiel unter seiner Regie. Marco Pischorn kann nach seiner Gelbsperre wieder eingesetzt werden. Bei den Gästen ist Interimstrainer Mehmet Scholl noch ungeschlagen, holte sieben Punkte aus drei Partien und ist mit der Bayern-Reserve bis auf Platz fünf geklettert.

Kickers-Duell am Bieberer Berg
Wieder mit Lawrence Aidoo, der wegen seiner zehnten Gelben Karte beim 2:1 gegen den VfB Stuttgart II gefehlt hatte, gastiert Emden zum Kickers-Duell am Bieberer Berg in Offenbach. Beide Mannschaften haben mit Auf- oder Abstieg nichts mehr zu tun, können befreit aufspielen. Gleiches gilt auch für Eintracht Braunschweig und den SV Sandhausen, die sich im Stadion an der Hamburger Straße gegenüber stehen. Die Eintracht musste sich zuletzt zwar in Unterhaching 0:2 geschlagen geben, ist aber wegen der gleichzeitigen Niederlagen der Konkurrenz aus Jena und Burghausen definitiv in Sicherheit.

Mehr zur 3. Liga auf dfb.de

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