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Matchbälle zu vergeben

13.05.2009, 10:16 Uhr

Norbert Meier kann mit seinen Düsseldorfern auf einen Aufstiegsplatz klettern. (Foto: imago)Norbert Meier kann mit seinen Düsseldorfern auf einen Aufstiegsplatz klettern. (Foto: imago)In Düsseldorf und Unterhaching werden sie sich angesichts der Niederlage des SC Paderborn gegen Werder Bremen II die Hände gerieben haben. Jetzt haben es beide Teams am heutigen Mittwoch selbst in der Hand, auf einen Aufstiegs- oder Relegationsplatz zu klettern. Auch im Keller ist durch den Sieg von Werder Bremen sowie dem VfR Aalen einiges in Bewegung gekommen. Für Burghausen und Jena sind Siege Pflicht, wollen sie die Abstiegsränge schnell wieder verlassen.

Ergebnisse und Tabelle der3. Liga
Aktuell Weitere Meldungen aus der 3. Liga

Düsseldorfer Matchball gegen giftige Jenenser
Besondere Brisanz liegt in Düsseldorf in der Luft, wenn die Fortuna Carl Zeiss Jena empfängt. Für die Fortunen gilt es, nach immer wieder schwankenden Leistungen in der Saison, endlich einmal einen Matchball zu verwandeln und sich auf einen der zwei verbliebenen relevanten Plätze der 3. Liga zu schieben. Angesichts der teilweise desaströsen Abwehrleistungen beim 5:5 am Wochenende in Braunschweig und dem dezimierten Kader, hält F95-Coach Norbert Meier den Ball flach. "Wir werden gerade einmal 18 Spieler zusammen bekommen. Wir wollen das Beste aus dem, was wir haben, machen. Wir spielen oben mit und wollen weiter oben dabei bleiben. Es gibt keinen Grund nachzulassen", geht Fortunas Coach verbal eher in die Defensive. Schließlich kommt mit dem FC Carl Zeiss ein Gegner nach Düsseldorf, dem das Wasser bis zum Hals steht. Der thüringische Traditionsverein droht aus der Zweiten Liga direkt in die Regionalliga durchgereicht zu werden. "Kämpfen und giftig sein", gibt denn auch Jena-Coach Marc Fascher die Marschrichtung für die Partie vor.

Dienstagsspiele Paderborns Aufstieg gerät in Gefahr
SonntagsspieleUnglaubliches Spiel in Braunschweig
Samstagsspiele Union steigt auf

Haching mit Wut im Bauch
Auch Unterhaching empfängt mit Eintracht Braunschweig einen Traditionsverein, dem allerdings anders als den Jenensern das Abstiegsgespenst nicht mehr so arg im Nacken sitzt. Nur bei denkbar schlechtem Verlauf könnten die Braunschweiger noch mal in Abstiegsgefahr geraten. "Wir sind angehalten, unsere Ausgangsposition weiter zu verbessern. Das wollen wir tun mit aller Macht, egal welcher Gegner ins Stadion kommt“, sagt Haching-Coach Ralph Hasenhüttl und will gegen die Eintracht auch die 0:4-Hinspielniederlage wett machen. "Unser Gegner will auf jeden Fall seine Chancen um den Aufstieg wahren und hat nach der Niederlage in Dresden am vergangenen Wochenende eine ordentliche Portion Wut im Bauch", erwartet Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht eine schwere Aufgabe in Bayern.

FreitagsspielRemis im Tabellenkeller
Neuverpflichtung Rauw wechselt zu Union
Erzgebirge AueSaison für Curri beendet

Vier Partien um den besseren Mittelfeldplatz
Geht es in Düsseldorf und Unterhaching noch um einiges, geht es in den verbleibenden vier Partien des 36. Spieltages nur noch um individuelle Verbesserungen in der Tabelle. Ob bei der Partie von Sandhausen gegen Dresden, bei Offenbachs Auftritt in Erfurt, der Reise des VfB Stuttgart II nach Emden oder dem Bayern-Derby zwischen der Zwoten des FC Bayern München und Wacker Burghausen - überall haben die beteiligten Teams mit Auf- und Abstieg nichts mehr zu tun.

Mehr zur 3. Liga auf dfb.de

FUSSBALL.DE/ Thorsten Grunow

 

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