20.02.2010, 13:36 Uhr
Patrick Wolf von Wacker Burghausen. (Foto: imago)Vor seinem Pflichtspiel-Debüt am heimischen Bieberer Berg steht der neue Trainer der Offenbacher Kickers, Wolfgang Wolf. Gegner am 25. Spieltag in der 3. Liga ist heute ab 14 Uhr der SV Wacker Burghausen. Wolf fordert bei seinem Einstand gleich den ersten Sieg. „Wir benötigen möglichst schnell Erfolgserlebnisse, damit meine Spieler die lange Negativserie von sieben Partien ohne Sieg vergessen“, erklärte Wolf.
Der 52-Jährige hat das Ziel des Vereins, möglichst noch in dieser Saison in die 2. Liga aufzusteigen, längst noch nicht aufgegeben. Wolf hat klare Vorstellungen: „Ich kenne die 3. Liga bestens. Um Platz drei, also um die Relegation, werden sich fünf Mannschaften streiten. Darunter sind auch wir!“
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Eine pikante private Note erhält die Begegnung gegen Burghausen außerdem dadurch, dass auf der anderen Seite Wolfs Sohn Patrick Stammkraft ist. Der 20-jährige Abwehrspieler hat für Burghausen in dieser Spielzeit 19 Partien bestritten und dabei ein Tor erzielt. "Er soll ruhig ein gutes Spiel machen. Aber die Punkte bleiben in Offenbach. Privat blenden wir dieses Spiel aber komplett aus“, sagte Wolf senior. Der Gast aus Bayern will seine Negativ-Serie beenden. Wacker hat die vergangenen fünf Partien nicht gewonnen. Zum Start der Restrunde gab es eine Heimniederlage gegen Holstein Kiel (0:3).
Offenbach Wolf übernimmt den Trainerposten
In einem Verfolger-Duell stehen sich die Mannschaft der Stunde, der starke Aufsteiger 1. FC Heidenheim, und der FC Erzgebirge Aue gegenüber. Die Gastgeber haben sieben ihrer vergangenen acht Partien gewonnen und belegen derzeit Platz drei, der am Saisonende zur Relegation um den Aufstieg in die 2. Liga berechtigen würde. Den Spielausfall in München nutzte FCH-Trainer Frank Schmidt zu einem Testspiel gegen den Süd-Regionalligisten SC Pfullendorf (3:2). Die Gäste aus Sachsen rangieren auf Platz fünf. Sie sind mit einem 0:1 in Jena nach der Winterpause gestartet und verloren damit ihre letzten fünf Auswärtsspiele. Der FC Erzgebirge kann Marco Stark (Gelbsperre) nicht einsetzen. Die Heidenheimer gewannen das Hinspiel 1:0.
Aufstiegsaspirant FC Ingolstadt 04 trifft auf Holstein Kiel. Unter dem neuen Trainer Michael Wiesinger haben die Bayern vier Spiele nacheinander gewonnen. Nur die Partie gegen den direkten Konkurrenten VfL Osnabrück blieb torlos. In Kiel gab es in dieser Woche einige Veränderungen. Der Club entband Co-Trainer Andreas Thom und Torwart-Trainer Klaus Thomforde von ihren Aufgaben. Neuer Assistent von Cheftrainer Christian Wück ist Bernd Heemsoth. Dieses Gespann hatte schon bei Rot Weiss Ahlen erfolgreich zusammengearbeitet und den Verein in die 2. Liga geführt. Die Kieler Störche ließen zuletzt durch ein 3:0 im Nachholspiel beim SV Wacker Burghausen aufhorchen und können nach abgelaufener Gelbsperre auch ihren Torjäger Michael Holt wieder einsetzen.
Ergebnisse und Tabelle der3. Liga
Ein Zuschauer-Magnet ist das Treffen zwischen Dynamo Dresden und Rot-Weiß Erfurt. Zum Hinspiel in Thüringen (4:1 für Erfurt) kamen fast 10.000 Besucher. Die Sachsen befinden sich im Aufwind, haben ihre vergangenden vier Heimspiele gewonnen. "Diesen Schwung wollen wir mitnehmen, um möglichst schnell aus der Abstiegszone heraus zu kommen“, sagte Dynamo-Trainer Matthias Mauksch. Er muss noch zwei bis drei Wochen auf Kapitän Thomas Hübener (Knie-Operation) verzichten. Die Gäste sind seit sechs Spielen ohne Niederlage, darunter waren allerdings vier Unentschieden. Erfurt bereitet sich bereits seit Mittwoch wegen der dort besseren Trainingsbedingungen in einem Trainingslager in Chemnitz auf das Traditions-Duell vor. "Dynamo Dresden lebt vor den vielen Zuschauern im neuen Stadion von den Emotionen. Wir müssen den Kampf annehmen. Dann ist etwas drin für uns, denn spielerisch sind wir etwas besser“, erklärte Erfurts Trainer Rainer Hörgl.
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Die für heute geplanten Partien des VfB Stuttgart II gegen den SV Sandhausen, des Wuppertaler SV gegen Bayern München II, Werder Bremen II gegen Eintracht Braunschweig und Jahn Regensburg gegen SV Wehen Wiesbaden wurden wegen Unbespielbarkeit der Plätze abgesagt.
Der FC Carl Zeiss Jena hat am Sonntag ab 14 Uhr Heimrecht gegen Tabellenführer VfL Osnabrück. Die Gastgeber sind nach der Winterpause mit Licht und Schatten gestartet. Einer 0:1-Heimniederlage gegen den SV Sandhausen folgte ein 1:0 gegen den FC Erzgebirge Aue. Im dritten Heimspiel hintereinander darf Jenas Trainer René van Eck den gelb-gesperrten Tim Wuttke nicht einsetzen. Der Spitzenreiter aus Niedersachsen hat zwar zuletzt achtmal in Folge nicht verloren, aber nur sieben seiner insgesamt 43 Punkte auswärts eingefahren. Diese Bilanz soll verbessert werden, um Platz eins zu festigen. Das Hinspiel behielt der VfL vor eigenem Publikum 2:0 die Oberhand.
Die SpVgg Unterhaching empfängt zeitgleich die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund. Die Gastgeber von Trainer Ralph Hasenhüttl wollen ihren Negativtrend stoppen. Sie haben bei nur einem Unentschieden ihre vergangenen fünf Spiele nicht gewonnen. Die Mittelfeldspieler Roman Tyce und Leandro Grech (fünfte Gelbe Karte) dürfen nicht mitwirken. Dafür ist Torjäger Tobias Schweinsteiger nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder dabei. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet sind dagegen deutlich im Aufwind. Vier Siege in Folge, darunter zwei 2:1-Auswärtserfolge in Offenbach und Braunschweig, ließen die Mannschaft von BVB-Trainer Theo Schneider in der Tabelle klettern. Das Hinspiel in Dortmund gewann Unterhaching 2:1.
Wiederholungsspiel von Gericht abgelehnt.
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