12.02.2013, 11:33 Uhr | FUSSBALL.DE
Gewöhnlich sind sie laut -die Fans von Wacker Burghausen (Quelle: Eibner/imago)
Die Fans von Wacker Burghausen entzogen ihrer Mannschaft für das 3.Liga-Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken (2:1) die verbale Unterstützung. Mehr als ein Raunen bei einigen Spielszenen war nicht zu hören. Die Wacker-Ultras wollten auf diese Weise gegen Polizeikontrollen und den ihrer Meinung nach untätigen Verein protestieren.
Kapitän Josef Cinar hätte sich mehr Unterstützung von den sonst lautstarken Fans gewünscht: "Wenn man so knapp führt und man kommt nicht mehr so richtig hinten raus, dann ist es wichtig, dass die Fans einem Energie geben."
Für die Ultra-Gruppierungen herrsche keine familienfreundliche Stadionatmosphäre mehr und man wolle gegen "totale Überwachung, Repressalien und Fehleinschätzungen" protestieren, so berichtet die "SZ". Fans behaupten, dass man an Spieltagen nicht mehr in Klubfarben durch die Stadt gehen könne ohne von der Polizei strengstens kontrolliert zu werden.
Burghausen-Trainer Georgi Donkow wollte sich nach dem Spiel nicht zu dem Protest auf der Westtribüne äußern: "Ich will nur über das Spiel reden."
Quelle: FUSSBALL.DE
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