18.11.2009, 11:22 Uhr
Offenbachs neuer Trainer Steffen Menze (li.) freut sich über seinen ersten Sieg. Heute soll gegen Heidenheim der erste Heimerfolg perfekt gemacht werden (Foto: imago)Tabellenführer Kickers Offenbach erwartet heute auf dem Bieberer Berg die Mannschaft vom 1. FC Heidenheim. Der neue OFC-Cheftrainer Steffen Menze gibt dabei nach dem 4:2-Auswärtssieg in Dresden sein Heimdebüt. Auch der zweite neue Mann im Trainerstab, Co-Trainer Fabian Müller, hat in Offenbach seine Premierenvorstellung. "Wir fahren zwar als Außenseiter nach Offenbach", gesteht Heidenheim-Trainer Frank Schmidt ein, "aber wir wollen nicht nur ein netter und guter Gast sein, sondern auch punkten".
Gleichzeitig erwartet der VfL Osnabrück den FC Erzgebirge Aue, der aktuell über die zweitbeste Abwehr der Liga (zwölf Gegentore in 13 Spielen) verfügt.
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"Wir erwarten einen heißen Tanz in einem Stadion mit positiv verrückten Zuschauern", sagt Aues Trainer Rico Schmidt. Verletzungen kurieren Nico Klotz, Sven Schaffrath und Marco Stark aus. Schmidt bedauert, dass Daniyel Cimen wegen eines Bänderrisses langfristig ausfällt. Osnabrücks Trainer Karsten Baumann hat im Training gemerkt, dass die Stimmung in seiner Mannschaft sehr gut ist. "Wir haben kaum Verletzte. Alle wollen gegen Aue dabei sein, um sich für den Pokal-Hit gegen Bundesligist Dortmund am kommenden Dienstag empfehlen zu können", so der Ex-Profi: "Aber für uns zählt erstmal nur Aue."
Trotz der 0:2-Niederlage beim FC Erzgebirge Aue war Erfurt-Trainer Rainer Hörgl mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden. "Wir sind auf dem richtigen Weg", glaubt er. Die Elf arbeite gut und wolle nun zuhause die Punkte gegen die SSV Jahn Regensburg einfahren. Fehlen wird Samil Cinaz nach seiner fünften Gelben Karte. Der Gast hat zuletzt dreimal in Folge verloren. "Diesen Trend müssen wir schleunigst umkehren", betont Regensburgs Trainer Markus Weinzierl.
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Wacker Burghausens Trainer Jürgen Press sieht seine Mannschaft im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden als Außenseiter. "Wehen hat mit sieben Spielen ohne Niederlage einen sensationellen Lauf", beschreibt er die Lage: "Ich zähle unseren Gegner nach wie vor zu den Aufstiegs-Kandidaten, obwohl der Verein einen sehr schlechten Start hingelegt hatte", bilanziert Press. Letztmals nicht auflaufen darf beim SV Wacker Christian Brucia wegen seiner Roten Karte. Wiesbadens Trainer Hans-Werner Moser hat gehörigen Respekt vor der heimstarken Elf von Wacker Burghausen. "Das wird ein sehr schweres Spiel auf Augenhöhe", vermutet er. Als Saisonziel gebe sein Verein immer noch aus, dass man nach dem Zweitliga-Abstieg erst einmal in der 3. Liga ankommen wolle, "um dann vielleicht in der nächsten Saison wieder an den Aufstieg zu denken".
Ein gutes Spiel seiner Elf in Wiesbaden (1:2) sah Holstein Kiels neuer Trainer Christian Wück, der es mit seiner Mannschaft mit dem SV Sandhausen zu tun bekommt. "Wir haben nur zu viele Chancen ausgelassen", kommentierte Wück seine erste Niederlage. "Die Punkte werden wir im Heimspiel gegen den SV Sandhausen zurückholen", fordert der Störche-Trainer. Der SV Sandhausen reist mit dem aktuell besten Angriff der 3. Liga (28 Tore) und Top-Torjäger Regis Dorn (zehn Treffer in 13 Spielen) in den hohen Norden. Theo Schneider, Trainer von Borussia Dortmund II, ist froh darüber, dass Yasin Öztekin nach seiner Sperre im Heimspiel gegen die Reserve des FC Bayern München wieder eingesetzt werden kann. "Er ist für uns ein wichtiger Spieler, Ideengeber und Leistungsträger", versichert er. Den Gegner aus Bayern hält er für eine "spielstarke Truppe", die aber "Schwächen in der Defensive" habe. Bayerns Co-Trainer Rainer Ulrich hofft, dass seine Mannschaft zumindest einen Punkt aus dem Ruhrgebiet mitnehmen kann.
Werder Bremen II trifft auf auf den Wuppertaler SV. Bremens Trainer Thomas Wolter will mit seiner Mannschaft "den guten Weg weitergehen". Aus den letzten vier Spielen holten die Grün-Weißen zehn Punkte. "Ich habe enorme Qualität in meiner Elf, trotz der zahlreichen Ausfälle", so Wolter. Er verweist unter anderem auf José-Alex Ikeng und Julian Grundt (beide Kreuzbandriss). Nicht eingesetzt werden können auch Timo Perthel (Mittelfußbruch), Dominik Schmidt (Patellasehnen-Reizung) und Nico Feldhahn (Gelb-Sperre). Außerdem fehlt Philip Bargfrede, der Stammspieler in der Lizenzmannschaft wurde. "Was aber ein toller Erfolg für uns alle ist", freut sich der Reserve-Trainer. Thomas Wolter ist froh, dass zumindest Felix Schiller nach seiner Sperre zurückkommt. Beim WSV fallen Mario Neunaber, Victor-Hugo Lorenzon und Sven Lintjens verletzt aus.
Eintracht Braunschweig will nach drei Unentschieden gegen die Reserve vom VfB Stuttgart II wieder einen Sieg einfahren. Trainer Torsten Lieberknecht verweist auf die gute Heimbilanz der Löwen mit vier Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage. Er hält Stuttgart II für eine sehr spielstarke Elf, der man die Spielfreude nehmen müsse. Der VfB hat in der Fremde ein ausgeglichenes Konto. Drei Siege stehen drei Niederlagen gegenüber. Verzichten müssen die Schwaben auf Daniel Didavi wegen seiner Gelb-Roten Karte. Alle Spiele starten um 14 Uhr.
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