18.11.2009, 11:22 Uhr
Sebastian Enderle (li.) und Offenbachs Stefan Zinnow bei einem Kopfballduell. (Foto: imago)Die Offenbacher Kickers sind in der 3. Liga die Mannschaft der Stunde. Nach fünf Partien ohne Niederlage haben sich die Hessen an die Tabellenspitze geschoben und gehen selbstbewusst ins Spiel gegen die Amateurmannschaft des VfB Stuttgart. "Uns macht unsere mannschaftliche Geschlossenheit so stark", erklärt OFC-Trainer Steffen Menze, der am Samstag auf den gesperrten Marko Kopilas (fünfte Gelbe Karte) verzichten muss.
Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Werder Bremen II (0:1) sowie bei Eintracht Braunschweig (3:4) wollen die Schwaben indes für die Trendwende sorgen. "Wir wollen in der prickelnden Atmosphäre am Bieberer Berg punkten. Dafür müssen meine Jungs aber ans Limit gehen", fordert VfB-Trainer Reiner Geyer. Personell müssen die Gäste lediglich auf Schwarz (Knöchelverletzung) verzichten.
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Obwohl gleich 14 Tabellenplätze die beiden Mannschaften trennen, erwartet Jürgen Press, Teamchef beim zweitplatzierten SV Wacker Burghausen, im Heimspiel gegen Bayern München II ein "Spiel auf Augenhöhe". Für Jürgen Press: "Die Bayern sind die Talentschmiede Nummer eins in Deutschland. Sie haben durch zwei Siege gezeigt, dass sie in der Liga angekommen ist." Er kann mit Ronald Schmidt (Rot-Sperre) und Björn Hertl (fünfte Gelbe Karte) zwei wichtige Stammspieler nicht einsetzen. Bayern Münchens Co-Trainer Reiner Ulrich hofft, das seine Elf den zuletzt guten Weg fortsetzen kann. "Burghausen hat eine gute und sehr torgefährliche Mannschaft, aber wir wollen punkten", gibt er als Parole aus.
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Die SpVgg Unterhaching, zuletzt auf Rang drei geklettert, trifft auf Liga-Neuling 1. FC Heidenheim. Unterhaching hat zuletzt viermal nicht verloren, davon drei Siege erzielt. Trainer Ralph Hasenhüttl sieht seine Mannschaft "klar im Aufwärtstrend". Ganz anders die Entwicklung in Heidenheim: Der FCH hat die vergangenen vier Spiele nicht gewonnen.
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"Pokalschreck" VfL Osnabrück empfängt den SSV Jahn Regensburg. Die Niedersachsen sind sehr heimstark, gewannen in der heimischen Arena sechs von sieben Spielen. Allerdings schwächelte die Mannschaft von Trainer Karsten Baumann zuletzt nach den Pokal-Überraschungen gegen Hansa Rostock (2:1), den Hamburger SV (4:2 i.E.) und Borussia Dortmund (3:2). Alle drei folgenden Liga-Spiele gingen verloren. So auch beim 0:2 in Erfurt. Dafür soll nun die gute Heimserie weiter ausgebaut werden. Regensburgs Trainer Markus Weinzierl ist trotz des Absturzes von Platz eins auf sieben mit dem Saisonverlauf zufrieden. "Wir liegen immer noch neun Punkte über dem Soll", sagt er. Weinzierl muss auf den gelb-gesperrten Stefan Binder verzichten.
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Die Reserve von Werder Bremen tritt gegen den SV Wehen Wiesbaden an. "Wir wollen unseren guten Weg weitergehen. Bis auf den Ausrutscher gegen Wuppertal haben wir in den letzten Spielen ordentlich gepunktet", so Werder-Trainer Wolter: "Nun müssen wir auch mal gegen einen Zweitliga-Absteiger erfolgreich sein." Gegen Ingolstadt und Osnabrück mussten die Bremer jeweils Niederlagen einstecken. Wolter muss lediglich auf Nico Feldhahn (Zerrung) verzichten. "Wir haben unseren schwächeren Saisonstart mittlerweile vergessen gemacht", freut sich Wehens Trainer Hans-Werner Moser über die beachtliche Ausbeute seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen. Wehen holte aus den vergangenen neun Spielen 18 Punkte und ging nur in Burghausen (0:2) leer aus.
Eintracht Braunschweig ist Gastgeber des SV Sandhausen. Die Braunschweiger Löwen haben die letzten sechs Spiele (zwei Siege, vier Unentschieden) nicht verloren und sind sehr heimstark. "Das 0:0 gegen Burghausen war ein Erfolg für uns, weil wir auf Grund einer Grippe-Welle nur mit einer Rumpfelf antreten konnten", lobt Sandhausens Trainer Gerd Dais, der personell nun fast wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Allerdings fehlt Torjäger Regis Dorn, der gegen Burghausen die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.
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Der Carl Zeiss Jena empfängt im traditionsreichen Nordost-Derby Dynamo Dresden. Die Gastgeber müssen ohne Sebastian Hähnge nach einem Anriss des Innenbandes im linken Knie auflaufen. Die ausgeglichene Bilanz (je fünf Siege, Unentschieden und Niederlagen) soll ins Positive gewendet werden. Als ersten Schritt dahin wertet Jenas Trainer René van Eck das Unentschieden in Regensburg (1:1). Dresden hat die letzten sechs Spiele nicht gewonnen. "Jetzt ist die Zeit gekommen, um diesen Trend umzukehren", meint der neue Dynamo-Trainer Matthias Maucksch.
Neuling Borussia Dortmund II will nach den Worten von Trainer Theo Schneider gegen Rot-Weiß Erfurt „auch endlich zuhause mal wieder einen Dreier landen“. Schneider: „Der Punkt in Aue war wichtig für unsere Moral. Meine Jungs haben gesehen, dass sie mithalten können.“ Die Reserve der „Schwarz-Gelben“ hat zuletzt fünfmal hintereinander nicht gewonnen. Erfurts Trainer Rainer Hörgl will die Auswärtsbilanz (je zwei Siege und Unentschieden, drei Niederlagen) ausgleichen. Er setzt im Sturm erneut auf den talentierten Carsten Kammlott, der schon vier Treffer erzielte. Der 19-Jährige hat sich gegen so bekannte Konkurrenten wie Massimo Cannizzaro oder Chhunly Pagenburg durchgesetzt. Nicht auflaufen kann Jens Möckel (fünfte Gelbe Karte).
Holstein Kiel will gegen den FC Erzgebirge Aue seinen Weg aus der Abstiegszone fortsetzen. Vor eigenem Publikum hat die Mannschaft von Kiels Trainer Christian Wück bei zwei Siegen zuletzt dreimal nicht verloren. Diesen Siegeswillen soll auch Erzgebirge Aue zu spüren bekommen. Die Gäste hatten nach vier Siegen zuletzt einen kleinen Einbruch. Der Niederlage in Osnabrück (1:3) folgte ein Remis gegen Borussia Dortmund II (2:2). Trainer Rico Schmitt muss in Kiel ohne Torhüter Stephan Flauder (Bindehautentzündung), Nico Klotz (Rücken) und Daniyel Cimen (Bänder- und Kapselriss) auskommen.
MSPW
Wiederholungsspiel von Gericht abgelehnt.
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