12.12.2009, 11:19 Uhr
Deniz Dogan (li., Braunschweig) im Zweikampf mit dem Osnabrücker Aleksandar Kotuljac (Foto: imago)Vor dem Derby beim VfL Osnabrück um 14 Uhr musste Eintracht Braunschweig eine Hiobsbotschaft hinnehmen: Ausgerechnet Torjäger Kingsley Onuegbu verletzte sich in Erfurt schwer. Die Diagnose: Adduktorenabriss. Der King, der in den letzten vier Begegnungen sechsmal getroffen hatte, wird vor Weihnachten nicht mehr zum Einsatz kommen.
Ebenfalls ausfallen wird Damir Vrancic. Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass sich Vrancic einen Innenbandabriss zugezogen hat.
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Aber nicht nur den Gäste-Trainer plagen Verletzungssorgen. Auch Osnabrücks Karsten Baumann musste in der vergangenen Woche schon in der ersten Halbzeit aus Verletzungsgründen wechseln. Konstantin Engel zog sich im Heimspiel gegen Wacker Burghausen einen Jochbeinbruch zu. Der 21-Jährige wurde bereits operiert und steht Osnabrück erst im neuen Jahr wieder zur Verfügung.
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Der VfL peilt gegen die Löwen die Revanche für das Saison-Eröffnungsspiel in der 3. Liga an, in dem sich die Lila-Weißen mit 0:1 geschlagen geben mussten. Die Heimbilanz des VfL ist nahezu makellos: Zehn Spiele, neun Siege, nur eine Niederlage. "Gegen die Eintracht haben wir noch etwas gutzumachen, wollen unbedingt drei Punkte einfahren“, kündigte Osnabrücks Mittelfeldspieler Björn Lindemann an.
Holstein Kiel empfängt Jahn Regensburg und will sich für die 0:2-Hinspielniederlage revanchieren. Beide Vereine mussten zum Hinrundenabschluss Niederlagen hinnehmen. Die Kieler verloren ihre Partie bei Borussia Dortmund II mit 0:1, der SSV Jahn Regensburg musste sich beim 1. FC Heidenheim mit 2:3 geschlagen geben. Holstein-Trainer Christian Wück muss auf die verletzten Fiete Sykora (Knöchelverletzung) und Marc Heider (Sehnenanriss) verzichten. Außerdem fehlt Christopher Lamprecht. Der 24-jährige Abwehrspieler sah im Dortmund-Spiel die Gelb-Rote Karte. Jahn-Trainer Markus Weinzierl muss ohne zwei Akteure auskommen. Alexander Maul und Marco Haller stehen beide auf Grund ihrer fünften Gelben Karte nicht zur Verfügung.
Dynamo Dresden steht beim VfB Stuttgart II unter Zugzwang. Die Mannschaft von Trainer Matthias Maucksch ist durch das 0:1 in Wuppertal wieder auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Positive Nachrichten gibt es auf Dresdner Seite aus dem Lazarett. Thomas Hübener wird wieder mit von der Partie sein. Seinen ersten Einsatz nach vier Monaten hat Sascha Pfeffer am vergangenen Wochenende für die zweite Mannschaft der SGD absolviert. Nicht mitwirken kann Cataldo Cozza. Der Deutsch-Italiener zog sich in Wuppertal einen Muskelfaserriss zu. Der VfB, der am 1. Spieltag in Dresden 1:0 gewonnen hatte, verlor seine vergangenen sechs Spiele in Serie, will die Negativ-Serie stoppen.
Der SV Sandhausen hat Heimrecht gegen die SpVgg Unterhaching. Bisher trafen die beiden Vereine fünfmal aufeinander. Das 3:3 zu Beginn der aktuellen Saison war das erste Unentschieden zwischen beiden Klubs. Von den vier Spielen zuvor gewannen beide Vereine jeweils zwei Begegnungen. SVS-Trainer Gerd Dais muss auf seinen Stürmer Emre Öztürk verzichten. Der 23-Jährige fällt mit einem Mittelfußbruch noch bis Mitte Januar aus. Unterhachings österreichischem Trainer Ralph Hasenhüttl fehlt Marco Pasiciel (Bänderriss).
Seit der 1:2-Auswärtsniederlage beim FC Bayern München II ist Aufstiegsaspirant Kickers Offenbach, der beim FC Erzgebirge Aue gastiert, erstmals seit dem 13. Spieltag nicht mehr Tabellenführer. Insgesamt warten die Kickers nun seit drei Spieltagen auf einen Sieg. Aue war dagegen am letzten Spieltag der Hinrunde erfolgreich. Die Mannschaft von Rico Schmitt gewann ihr Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Werder Bremen mit 2:1 und ist nun seit sieben Heimspielen in Folge ohne Niederlage. Kickers-Trainer Steffen Menze muss weiterhin auf einige verletzte Spieler verzichten. So fallen Christian Fröhlich (Grippe), Marc Heitmeier (Leistenbeschwerden), Sebastian Rode, Tufan Tosunoglu (beide Kreuzbandriss) und Steffen Haas (Schulterverletzung) aus. Bei Aue fehlt der Rot-gesperrte Eric Agyemang.
Der Wuppertaler SV geht mit breiter Brust in das Heimspiel gegen Aufsteiger 1. FC Heidenheim. Die Bergischen verloren nur eine ihrer vergangenen sieben Begegnungen. Wieder mit von der Partie wird WSV-Torwart Christian Maly sein. Der 34-Jährige hatte bei der Begegnung in Jena (0:1) die Rote Karte gesehen und musste gegen Dresden auf der Tribüne Platz nehmen. Nun kehrt Maly, der von Sascha Samulewicz vertreten wurde, wieder zwischen die Wuppertaler Pfosten zurück.
Bereits seit drei Spieltagen ungeschlagen ist Rot-Weiß Erfurt. Die Mannschaft von Rainer Hörgl trifft auf den SV Werder Bremen II. RWE-Trainer Hörgl muss lediglich auf Manuel Bölstler (Gelbsperre) verzichten. Seinem Gegenüber fehlen dagegen gleich drei Akteure. Alexander Hessel (Rotsperre), Kevin Artmann und Jose-Alex Ikeng (Kreuzbandriss) können nicht eingesetzt werden.
Theo Schneider, Trainer von Borussia Dortmund II, plagen vor dem Heimspiel gegen den SV Wacker Burghausen Personalsorgen. Damien Le Tallec, Marcel Kandziora und Bajram Sadrijaj werden erst in der Vorbereitung auf die Restrunde wieder einsteigen. Yasin Öztekin (Haarriss im Schienbein) ist erst im Februar wieder ein Thema, für Christian Eggert (Kreuzbandriss) ist die Saison vermutlich komplett gelaufen. Die Mannschaft von Wacker-Trainer Jürgen Press, die das Hinspiel gegen die BVB-Reserve trotz eines 1:3-Rückstands noch mit 4:3 gewonnen hatte, muss in Dortmund ohne den gelb-gesperrten Mittelfeldspieler Markus Grübl auskommen.
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