08.05.2010, 15:37 Uhr
Grenzenloser Jubel über den Aufstieg: Spieler vom VfL Osnabrück. (Foto: imago)Der VfL Osnabrück folgt dem Erzgebirge Aue in die 2. Fußball-Bundesliga. Die Niedersachsen gewannen beim Saisonfinale mit 1:0 bei Wacker Burghausen und machten mit der Drittliga-Meisterschaft den vierten Aufstieg ins Unterhaus in den vergangenen zehn Jahren perfekt. "Ich bin froh, dass wir das geschafft haben. Am Ende haben wir den Aufstieg auch verdient. Es wäre tragisch gewesen, wenn wir nach unserer tollen Saison heute alles verspielt hätten", sagte ein überglücklicher VfL-Trainer Karsten Baumann nach dem Abpfiff. Unterdessen feierten seine Akteure in ihren Aufstiegs-T-Shirts mit den rund 2000 mitgereisten Fans auf dem Rasen. "Nie mehr dritte Liga", stimmte Osnabrücks Torwart Tino Berbig an, ehe er die lange Polonaise der Veilchen anführte.
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Den Relegationsplatz sicherte sich hinter Aue der FC Ingolstadt mit einem 1:1 gegen den SV Sandhausen. Die Autostädter müssen nun gegen den FC Hansa Rostock oder gegen den FSV Frankfurt antreten. Tränen der Enttäuschung gab es hingegen bei Eintracht Braunschweig. Die Niedersachsen spielten daheim nur 1:1 gegen den FC Rot-Weiß-Erfurt und wurden am Ende Vierter.
Im Zweikampf um die Torjäger-Krone setzte sich Regis Dorn (Sandhausen) mit seinem insgesamt 22. Treffer beim 1:1 bei Ingolstadt gegen Moritz Hartmann durch, der die Bayern zuvor mit seinem 21. Tor in Führung geschossen hatte.
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Im Duell der Absteiger gewann Holstein Kiel mit 4:3 gegen Borussia Dortmund II. Schlusslicht Wuppertaler SV verkaufte sich beim 2:3 in Dresden teuer. Der bereits als Aufsteiger feststehende FC Erzgebirge Aue verlor bei Werder Bremen II mit 1:2. Auch der zuletzt starke Carl Zeiss Jena unterlag daheim gegen VfB Stuttgart II mit 1:2. Mehmet Scholl verabschiedete sich als Trainer vom FC Bayern München II mit einer 1:4-Niederlage bei Kickers Offenbach. Trainer Klaus Augenthaler schaffte die Mission Klassenerhalt schon vorzeitig und siegte mit seiner SpVgg Unterhaching mit 4:3 gegen den Wehen Wiesbaden. Jahn Regensburg trennte sich vom FC Heidenheim mit 2:2.
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Quelle: dpa , sid
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