14.10.2010, 15:25 Uhr | dpa
Auf Präsident Heinz Jürgen Gosda und seinen Klub Rot Weiss Ahlen kommen schwere Zeiten zu. (Foto: imago)
Geldnot bei Rot Weiss Ahlen: Der Drittligist hat beim Amtsgericht Münster wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Der Spielbetrieb soll unverändert weitergehen.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Michael Mönig bestellt. Er verschafft sich derzeit einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Absteigers aus der 2. Liga.
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Ziel des Insolvenzverwalters ist es, den Schaden für die Gläubiger und den Verein möglichst gering zu halten. Dies schreiben die Insolvenzordnung und die Statuten des DFB vor. In den kommenden Wochen wird Mönig "sämtliche zur Verfügung stehenden Optionen prüfen". In den nächsten Tagen will der vorläufige Insolvenzverwalter weitere Informationen bekanntgeben.
Vorstand und Aufsichtsrat des Vereins waren bei der Stadt Ahlen mit ihrem Sanierungskonzept gescheitert. Darin war ein Verkauf des Wersestadions an die Kommune für 2,2 Millionen Euro vorgesehen. Im Gegenzug sollte jährlich eine Miete für die Heimspielstätte des Klubs von 100.000 Euro gezahlt werden. Für die Umsetzung dieses Konzepts sah die Stadt allerdings "keine Spielräume".
Die Mannschaft von Trainer Arie van Lent belegt vor dem zwölften Spieltag mit lediglich neun Punkten den 17. Tabellenplatz.
Quelle: dpa
Wiederholungsspiel von Gericht abgelehnt.
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