18.11.2009, 11:22 Uhr
Roberto Pinto (l.) wurde zum Spieler des Monats gewählt. (Foto: imago)Das Spitzenspiel zwischen dem SV Sandhausen und Wacker Burghausen steht im Mittelpunkt des 15. Spieltages in der der 3. Liga. Nach 14 Begegnungen ist Sandhausen auch wegen seiner Heimstärke (fünf Siege in sieben Spielen) Tabellendritter, der SV Wacker belegt sogar Rang zwei.
"Wir können sicher nicht mithalten, was die Klasse der Einzelspieler angeht“, hat Gäste-Trainer Jürgen Press großen Respekt vor dem Gegner. Aber seine Elf zeichne sich durch eine hohe mannschaftliche Geschlossenheit aus. "Für uns gilt es in erster Linie, den besten Sturm der Liga auszuschalten“, verrät Press.
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Sandhausen verfügt über zahlreiche torgefährliche Spieler wie Regis Dorn (zehn Treffer), Sreto Ristic (vier), Sebastian Fischer oder Roberto Pinto (je drei Saisontore).Bei Burghausen fehlt Sascha Traut verletzungsbedingt, außerdem muss Ronald Schmidt wegen seiner Rotsperre für drei Punktspiele passen. Dagegen ist Christian Brucia nach seiner Zwangspause wegen einer Roten Karte wieder einsatzbereit. Sandhausen muss auf Alf Mintzel (fünfte Gelbe Karte) verzichten.
Vor dem Anpfiff wird Ex-Profi Pinto als Spieler des Monats im September geehrt. Bei der von FUSSBALL.de und DFB.de gemeinsam durchgeführten Wahl hatte er 47,6 Prozent der Stimmen erhalten und lag damit deutlich vor Moritz Hartmann vom FC Ingolstadt (26,6 Prozent) und Alexander Maul vom SSV Jahn Regensburg (25,8 Prozent).
Interview Roberto Pinto, Spieler des Monats September
Der Tabellenletzte Wuppertaler SV trifft auf Spitzenreiter Kickers Offenbach. Der WSV befindet sich durchaus im Aufwind, hat zuletzt in Bremen gewonnen und zumindest den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze hergestellt. Zu Hause ist die Bilanz bislang aber nicht berauschend. In sieben Spielen sprang nur ein Sieg heraus. Offenbach hat eine sehr gute Serie hingelegt, holte zuletzt vier Siege nacheinander. Die vergangenen beiden Erfolge wurden nach dem überraschenden Weggang von Trainer Hans-Jürgen Boysen zum Zweitligisten FSV Frankfurt bereits unter seinem Nachfolger Steffen Menze eingefahren, der seine optimale Bilanz weiter ausbauen will.
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Neuling 1. FC Heidenheim hat den FC Ingolstadt 04 zu Gast. Beide Mannschaften haben zuletzt dreimal hintereinander nicht gewonnen, bei jeweils nur einem Unentschieden. Bei Heidenheim fällt Tim Göhlert (Fünfte Gelben Karte) aus. Trainer Frank Schmidt trauert dem Spiel bei Spitzenreiter Offenbach (1:2) ein wenig nach. "Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Die Offenbacher waren nur einen Tick cleverer“, erklärte er. Ingolstadt habe, so Schmidt, sehr gute Einzelspieler. "Wir haben als Außenseiter aber gute Siegchancen. Wir müssen in unseren Heimspielen die Punkte gegen den Abstieg holen“, gibt er als Parole aus.
Der SV Wehen Wiesbaden empfängt Eintracht Braunschweig. Wiesbaden hat im letzten Spiel seine erfolgreiche Serie (sieben Spiele ohne Niederlage) nicht fortsetzen können. Bei Wacker Burghausen verlor die Mannschaft 0:2. "Verdient“, wie Trainer Hans-Werner Moser zugab. Er muss auf Benjamin Hübner wegen seiner fünften Gelben Karte verzichten. Braunschweig hofft auf einen Motivationsschub. Beim letzten Spiel zuhause gegen Stuttgart sprang nach einem 1:3 Pausenrückstand noch ein 4:3 Sieg heraus. Zuvor hatte die Elf schon viermal nicht verloren, bei einem Sieg und drei 1:1-Unentschieden hintereinander. "Die Unentschieden haben uns etwas gewurmt“, beschreibt Trainer Torsten Lieberknecht die Gefühlslage. "Es muss uns gelingen, Wehens Schlüsselspieler wie die beiden Außen zu stoppen. Dann ist für uns was zu holen“, glaubt Lieberknecht.
Nach der Niederlage in Osnabrück (1:3) peilt der FC Erzgebirge Aue gegen Borussia Dortmund II wieder drei Punkte an. "Wir sind Favorit. Auch wenn Dortmund gute, junge und talentierte Spieler hat“, gibt Aues Trainer Rico Schmitt unumwunden zu. Vor eigenem Publikum hat seine Mannschaft von sieben Spielen fünf gewonnen. Dieser guten Bilanz sind sich die Dortmunder auch bewusst. Sie sind auswärts eher anfällig, haben erst eines von sieben Spielen siegreich beendet.
Der FC Bayern München II misst sich zu Hause mit Neuling Holstein Kiel. Die Münchner Reservemannschaft tritt nach dem Auswärtssieg bei Borussia Dortmund II (2:0) mit neuem Selbstvertrauen an und will diesen Schwung nutzen. Kiel hat von sieben Auswärtsspielen erst eines gewonnen, das aber immerhin bei Spitzenreiter Kickers Offenbach. Zuletzt setzte es Niederlagen in Wuppertal (3:5) und bei Wehen Wiesbaden (1:2).
Rot-Weiß Erfurt empfängt Aufstiegsaspirant VfL Osnabrück. Dabei hoffen die Gastgeber, dass die Niedersachsen von ihrem Pokal-Triumph gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund (3:2) ein wenig "geschlaucht“ sind. Allerdings warnt Erfurts Trainer Rainer Hörgl, der die Sensation live miterlebte: "Die Osnabrücker sind austrainiert. Von Dienstag bis Samstag können sie diese Anstrengung wegstecken.“ Beim 0:0 gegen Regensburg hatte Erfurt "Superansätze gezeigt“, wie Hörgl befand, "nur der finale Pass fehlte!“ Osnabrück hat zuletzt zwei Auswärtsspiele in Wiesbaden (0:4) und in Bayern München II (1:1) nicht gewinnen können. "Sie leben sehr von ihrer Heimstärke. Auswärts sind die Osnabrücker zu packen“, meint Hörgl. Sein Kollege Karsten Baumann, in der vergangenen Saison noch Trainer in Erfurt, kehrt erstmals an seine frühere Wirkungsstätte zurück.
Dynamo Dresden hofft gegen die SpVgg Unterhaching auf einen Heimsieg. Mit ihrem neuen Trainer Matthias Maucksch holte die Mannschaft zuletzt in Ingolstadt (0:0) einen Punkt. "Die Leistung meiner Mannschaft war in Ordnung. Daran wollen wir gegen Unterhaching anknüpfen“, gab Maucksch als Ziel aus.
Der SSV Jahn Regensburg, der durch eine Negativ-Serie in der Tabelle an Boden verloren hat, trifft auf den FC Carl Zeiss Jena. Die Gastgeber konnten mit dem 0:0 in Erfurt immerhin eine Serie von drei Niederlagen in Folge stoppen. "Wir sind endlich mal wieder dran, ein Heimspiel zu gewinnen“, fordert Regensburgs Trainer Markus Weinzierl. Die Gäste aus Thüringen traten nach ihren drei letzten Auswärtsspielen die Heimreise jeweils mit Niederlagen an. Sie können zum letzten Mal Quido Lanzaat nach seiner Roten Karte nicht einsetzen.
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