28.12.2012, 13:33 Uhr | sid
Transfergerangel: Der Wechsel von Marian Sarr von Leverkusen nach Dortmund sorgt für Ärger. (Quelle: Aleksandar Djorovic/imago)
Der Wechsel von Marian Sarr von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund könnte ein Nachspiel haben. Jedenfalls ist Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser so wütend über den Transfer des Junioren-Nationalspieler in der Winterpause zum Deutschen Meister, dass er sportrechtliche Schritte einleiten will.
"Sarrs Vertrag läuft bei uns eigentlich noch bis 2016. Wir lassen durch den DFB-Kontrollausschuss prüfen, ob ein lizenzierter Spielervermittler einen Jugendspieler zum Vertragsbruch bringen darf", sagte Holzhäuser der "Bild-Zeitung".
Zwei Tage zuvor hatte Holzhäuser den Transfer des 17 Jahre alten Innenverteidigers aus Leverkusens Regionalliga-Team bestätigt. Die geplante Ablöse für Sarr setzt sich demnach aus einer nicht genannten Fixsumme sowie einer zusätzlichen Staffelung für Bundesliga-Einsätze des Youngsters bei den Westfalen zusammen.
Das Abwehrtalent gehörte in dieser Saison zum Regionalliga-Team von Bayer und wurde dort zum Stammspieler.
Quelle: sid
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