26.01.2012, 09:13 Uhr
Demba Ba (li.) im Kopfballduell mit Fousseny Kamissoko. (Quelle: imago)
Co-Gastgeber Äquatorialguinea steht im Viertelfinale des Afrika-Cups. Das Team setzte sich in seinem Vorrundenspiel gegen Senegal mit dem Ex-Freiburger Papiss Cissé und dem ehemaligen Hoffenheimer Demba Ba mit 2:1 (0:0) durch. Umjubelter Held war David Alvarez, dem in der dritten Minute der Nachspielzeit der Siegtreffer gelang. Iban Randy (62.) hatte Äquatorialguinea in Front gebracht, Moussa Sow (89.) schaffte kurz vor dem Ende den zwischenzeitlichen Ausgleich.
Zuvor hatte Sambias Nationalmannschaft seine Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale gewahrt. Die Mannschaft blieb auch in seinem zweiten Vorrundenspiel ungeschlagen und kam gegen Libyen zu einem 2:2 (1:1). Emmanuel Mayuka (29.) und der ehemalige Bielefelder Chris Katongo (54.) schafften bei widrigen Bedingungen zweimal den Ausgleich. Ahmed Saad (5./47.) hatte den Außenseiter jeweils in Führung gebracht.
In der Gruppe A rangiert Äquatorialguinea mit sechs Zählern an der Spitze vor Sambia (4) und Libyen (1). Mitfavorit Senegal ist nach zwei Niederlagen Letzter und hat dadurch keine Chance mehr, in die K.-o.-Runde einzuziehen.
Beide Partien waren beeinträchtigt von den schlechten Platzbedingungen. Die erste Begegnung von Sambia gegen Libyen hatte mit 75 Minuten Verspätung begonnen, weil sintflutartiger Regen den Rasen in eine Seenlandschaft verwandelt hatte.
Quelle: dpa
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