18.03.2013, 11:56 Uhr | FUSSBALL.DE, sid
Albert Streit ist bei Viktoria Köln in Ungnade gefallen. (Quelle: Herbert Bucco/imago)
Kaum da und schon wieder weg vom Fenster: Die Uhr von Ex-Bundesliga-Profi Albert Streit beim Regionalligisten Viktoria Köln scheint abgelaufen. "Wir haben beschlossen, Albert bis auf Weiteres zu suspendieren", sagte Sportchef Franz Wunderlich dem "Express". Der 32-jährige Streit hatte beim 0:4 in Bochum wegen einer angeblichen Tätlichkeit gegen Fabian Götze in der Halbzeitpause die Rote Karte gesehen und den zweiten Feldverweis in nur vier Wochen kassiert.
Streit, der bestritt, den Schlag gegen Götze ausgeführt zu haben, wurde die Nachricht seiner Suspendierung vor dem Training am Montagmorgen mitgeteilt. Der Mittelfeldspieler muss zudem mit einer Geldstrafe rechnen. Streit hatte in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt, den VfL Wolfsburg, den 1. FC Köln, Schalke 04 und den Hamburger SV gespielt. Erst zu Beginn des Jahres hatte er bei der Viktoria angeheuert.
Am Tag davor hatte sich Streit noch uneinsichtig gezeigt. "Im Spielertunnel hatten wir ein Wortgefecht. Es gab auch ein Gerangel. Aber mehr nicht. So was habe ich noch nie erlebt", sagte der Ex-Profi. Viktoria-Trainer Ralf Außem sah es jedoch anders. "Der Schiedsrichter hat die richtige Entscheidung getroffen", sagte er: "Albert hat sich zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen und der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen."
Quelle: FUSSBALL.DE, sid
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