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TSV Höpfingen ist das "Amateurteam des Jahres"

13.08.2013, 16:42 Uhr | FUSSBALL.DE

Die erste Mannschaft des TSV Frankonia Höpfingen. (Quelle: dfb.de)

Die erste Mannschaft des TSV Frankonia Höpfingen. (Quelle: dfb.de)

Der TSV Frankonia Höpfingen ist der Gewinner der DFB-Aktion "Amateurteam des Jahres". Der Siebtligist aus Baden wird ab sofort eine Saison lang vom DFB und seinem Portal "Training und Wissen Online" (training-wissen.dfb.de) begleitet werden. Mit wöchentlicher Berichterstattung im Web, mit Texten, Bildern und Videos. Damit steht der kleine Amateurverein im Fokus wie noch nie zuvor.

Der TSV gilt als Aushängeschild des Neckar-Odenwald-Kreises. Der Klub beeindruckt in seiner Region durch vorbildliche Vereinsarbeit, erfolgreiche Seniorenmannschaften, starke Jugendarbeit, traumhafte Infrastruktur, leidenschaftliche Fans. Als "Amateurteam des Jahres 2013/14" möchten die Nordbadener nun ganz Deutschland zeigen, was für ein besonderer Klub sie sind. Zum Start spendiert DFB-Generalausrüster adidas einen kompletten Trikotsatz und 20 original "Torfabrik"-Spielbälle.

Die Nummer eins unter mehr als 70 Bewerbungen

Im Rahmen der Berichterstattung wird die Fußballsaison aus der Perspektive eines Amateurvereins erzählt. Und zwar in der gesamten Themenvielfalt - vom Rasen über die Tribüne bis ins Vorstandszimmer und die Sprecherkabine. Im wöchentlichen Rhythmus erscheint ab sofort jeden Donnerstag ein neuer Beitrag auf TWO über das neue "TWO-Team des Jahres 2013/14. Über 70 Mannschaften hatten sich als Kandidaten beworben und dabei viel Kreativität und Mühe investiert. Am Ende entschied sich die DFB-Jury für das Höpfinger Gesamtpaket.

TSV: 1200 Vereinsmitglieder bei 3000 Einwohnern

Höpfingen ist kein Amateurverein von der Stange. Knapp 3000 Einwohner hat der Ort im Neckar-Odenwald-Kreis, 1200 Mitglieder zählt der TSV. In der Fußballabteilung gibt es elf Mannschaften, darunter drei Seniorenteams mit insgesamt knapp 70 Spielern und Jugendmannschaften in allen Altersklassen.

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Überhaupt können die Höpfinger mit Zahlen beeindrucken. Der Zuschauerschnitt der vergangenen Saison, als der TSV erstmals in der Verbandsliga Nordbaden (6. Liga) spielte, lag bei über 400. Zum letzten Saisonspiel ins 130 Kilometer entfernte Durlach reisten über 200 Anhänger in mehreren Fanbussen mit. Zum Klassenverbleib reichte es dennoch nicht, in der neuen Saison startet Höpfingen wieder in der Landesliga Odenwald. Das offizielle Ziel: ein einstelliger Tabellenplatz. Inoffiziell sagt Trainer Thomas Nohe mit einem Lächeln: "Es gibt drei richtig gute Mannschaften in der Liga. Denen möchten wir am Saisonende zu Platz zwei bis vier gratulieren."

Geld für Spieler? "Das Einzige, was fließt, ist das Wasser in der Dusche"

Seine Mannschaft setzt sich fast ausschließlich aus Spielern aus Höpfingen und der näheren Umgebung zusammen. Geld an die Spieler fließt nicht. "Das Einzige, was fließt, ist das Wasser in der Dusche", scherzen die Spieler - und fühlen sich trotzdem wohl. Der Klub investiert lieber in die Jugendarbeit und die vereinseigene Infrastruktur. Neben den zwei Rasenplätzen gehören noch vier Tennis- und zwei Beachvolleyballfelder sowie ein großer Kinderspielplatz zum Gelände des Mehrspartenvereins. "Ein großer Traum wäre noch ein zusätzlicher Kunstrasenplatz", sagt Fußball-Abteilungsleiter Meik Böhrer.

Ein Hingucker ist die kleine, neue Stehtribüne mit vielen Natursteinelementen. Ein Großteil wurde in Eigenleistung erbaut, die Anschub-Finanzierung kam durch den Gewinn eines Videowettbewerbes im Jahre 2011 zustande. In diesem Zuge kam der TSV zu einem Freundschaftsspiel gegen Werder Bremen. 4500 Zuschauer lockte die Partie an. Damit jeder etwas sehen konnte, wurden Paletten um das komplette Spielfeld aufgestellt.

Okocha, Tasci und warmes Bier

Dass neben den Bremern schon weit mehr Fußballprominenz in Höpfingen war, erfährt man beim geselligen Beisammensein im "Biergerdle" mit Blick auf das Höpfinger Stadion. Durch gute Kontakte zu Eintracht Frankfurt kamen einst Uli Stein, Jay-Jay Okocha und Bernd Hölzenbein in den Odenwald, aus Stuttgart reisten Marc Ziegler und Serdar Tasci an.

Die Getränke im Biergarten sind übrigens zwischenzeitlich warm, weil sich der ehemalige Geschäftsführer die Kühlschränke für seine Hochzeit ausgeborgt hat. Macht aber nix, dafür gibt es Eis. Und erfrischende Geschichten. Zum Beispiel die von Vereinslegende "Rotschi", der vor 30 Jahren in einer Bierlaune wettete, ein Stadionheft ins Leben zu rufen, und seitdem durchgehend das "Höpfemer Sportecho" herausbringt. Stadionsprecher und Vorstandsmitglied ist er außerdem. Klare Sache: Es gibt viel zu erzählen über den TSV.

Quelle: FUSSBALL.DE

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