19.01.2012, 09:39 Uhr | FUSSBALL.DE
Sorgt derzeit für negative Schlagzeilen: Breno. (Quelle: dapd)
Neuer Ärger um Breno: Zwei Tage nachdem der Brasilianer wegen seiner Twitter-Kritik ("Bayern macht eine Sauerei mit mir") bei den Verantwortlichen des FC Bayern München zum Rapport musste, leistete sich der Brasilianer den nächsten Fauxpas. Obwohl Breno auf Grund einer Grippe mit dem Training aussetzen musste, ließ der Brasilianer sich noch am selben Abend ein neues Tattoo stechen.
Nach dem Twitter-Vorfall zeigte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge Breno bereits symbolisch die Gelbe Karte. Folgt nun Gelb-Rot?
Wie die "tz" berichtet, musste Breno am Dienstag nach dem Training am Vormittag die Einheit am Nachmittag absagen. "Er hat eine Grippe. Am Vormittag hat er noch trainiert, danach hat er sich etwas unwohl gefühlt. Dann haben sie eine Blutuntersuchung gemacht, und er hatte ziemlich erhöhte Blutwerte. Also: Ab nach Hause!“, sagte Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick.
Doch anstatt sich ins Bett zu legen, wählte Breno den Weg ins Tattoo-Studio und ließ sich einen portugiesischen Glaubensspruch auf den Unterarm tätowieren. Die Warnung von Rummenigge am Morgen hatte also anscheinend nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Bei einer frischen Tätowierung besteht immer auch Infektionsgefahr. Zudem ist es fraglich, ob man mit den Schmerzen sein volles Leistungspotenzial abrufen kann.
Ob der FC Bayern dem 22-Jährigen nun wie angekündigt einen neuen Vertrag anbietet, darf bezweifelt werden. Gegen Breno läuft auch weiterhin noch das Verfahren wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Mit seiner Tattoo-Aktion könnte Breno nun den Bogen überspannt haben.
Quelle: FUSSBALL.DE
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