15.02.2012, 13:08 Uhr
Markus Babbel empfindet Mitgefühl für den bei Hertha BSC entlassenen Trainer Michael Skibbe. "Es tut mir leid für Michael", sagte der Vorgänger Skibbes als Hertha-Coach der "Bild"-Zeitung. "Mir liegt die Berliner Mannschaft noch immer am Herzen. Es sind gute Jungs." Babbel war im Dezember 2011 selbst als Coach bei Hertha entlassen worden, Skibbe als sein Nachfolger verlor ebenfalls seinen Job.
Seine eigene Trennung von Hertha empfindet der 39-Jährige noch immer als unfair. "Es war bitter, ärgerlich und unnötig. Ich konnte es nicht nachvollziehen. Das hat mich geärgert", kommentierte Babbel die Vorgänge im Nachhinein. Für Manager Michael Preetz und die anderen Hertha-Verantwortlichen hat Babbel kein gutes Wort übrig. "Zu den Leuten gibt's von mir keinen Kommentar mehr."
Entgegen den Befürchtungen vieler Fans werden bei der EM 2012 ausreichend Unterkünfte zur Verfügung stehen. Das versichert jedenfalls der stellvertretende Ministerpräsident für Infrastruktur der Ukraine, Boris Kolesnikow. Der Mangel an Hotelzimmern werde durch Betten in Kur-Einrichtungen und Wohnheimen wettgemacht, sagte Kolesnikow. Zudem sollen Anfang 2012 in den ukrainischen Gastgeberstädten insgesamt 49 Hotels eröffnet werden. Den Veranstaltern der Europameisterschaft werden damit alle vier Städte in der Lage sein, die Fans in sämtlichen Zimmerkategorien unterzubringen. Die Zimmerpreise in der Ukraine sollen zwischen 10 und 192 Euro liegen.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Trainer Jürgen Klopp eine Jobgarantie gegeben. "Ich schließe wenig im Leben aus. Aber ich kann ausschließen, dass ich bis 2016 zu Jürgen Klopp sagen werde: Wir müssen uns trennen! Wir ziehen das durch - da kann passieren, was will", sagte Watze der "Bild"-Zeitung. Klopp und Watzke verlängerten kürzlich beide ihre Verträge in Dortmund bis 2016.
Dem Fußball-Weltverband FIFA sind Spendengelder in Höhe von 190.000 Dollar (umgerechnet 145.000 Euro) abhanden gekommen. Die Gelder, die für Erdbeben-Opfer auf Haiti bestimmt waren, sind dort nie angekommen. In diesem Zusammenhang gerät nun möglicherweise auch der ehemalige FIFA-Vizepräsident Jack Warner, der im Zuge des jüngsten Korruptionsskandals im Weltverband zurückgetreten war, ins Visier der Ermittler.
Die FIFA hatte 2010 direkt nach der Erdbeben-Katastrophe auf Haiti eine Spende von insgesamt 250.000 Dollar (190.000 Euro) an den Verband von Trinidad und Tobago TTFF überwiesen, damit dieser das Geld in das Krisengebiet weiterleitet. Wie die FIFA bestätigte, sind aber bis heute nur 60.000 Dollar (45.000 Euro) auf der Pazifik-Insel eingetroffen. Der Umweg über den TTFF sei vor allem auf Wunsch von Warner, damals noch Präsident beim nord- und zentralamerikanischen sowie karibischen Fußballverband CONCACAF, genommen worden.
"Die FIFA bestätigt, dass sie von der haitianischen Regierung im Herbst 2011 darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass nur 60.000 Dollar überwiesen wurden", heißt es in einem Statement des Weltverbandes: "Konsequenterweise verlangte die FIFA im Oktober 2011 vom TTFF eine Erklärung über den Verbleib des Geldes." Weil diese bislang ausblieb, stoppte die FIFA sämtliche Zahlungen nach Trinidad und Tobago. Die Rolle von Warner, der das Amt des Arbeitsministers von Trinidad und Tobago bekleidet, ist unklar. Warner war im Sommer 2011 von der FIFA-Disziplinarkommission wegen Korruption gesperrt worden.
Der Kicker-Ticker vom Vortag: Friedensgipfel bei 1860 München
Quelle: sid , dapd , dpa , FUSSBALL.DE
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