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Beim SV Gartenstadt schließt sich der Kreis

22.11.2012, 16:06 Uhr | FUSSBALL.DE

SV Gartenstadt Braunschweig (Quelle: SV Gartenstadt Braunschweig)

Noch so jung und doch schon ein Erfolgsteam: die Altherren des SV Gartenstadt Braunschweig (Quelle: SV Gartenstadt Braunschweig)

Von Michael Glang
Als sich ihre Wege in der A-Jugend trennten, gaben sich die Kicker des HSC Leu ein Versprechen. Auch wenn sie sich fußballerisch nun in verschiedene Richtungen entwickeln sollten, irgendwann in der Zukunft wollten sie noch einmal zusammenspielen.

Im Sommer haben sie dieses Versprechen eingelöst. Viele Spieler der damals talentierten Mannschaft gehen wieder gemeinsam auf Torejagd. Und die Altherren des SV Gartenstadt Braunschweig haben einen Lauf. 100 Tore hat das Team bereits erzielt. Mit nur drei Gegentreffern stehen sie fast schon logisch an der Tabellenspitze der 2. Kreisklasse Braunschweig. Elf Spiele, elf Siege – eine optimale Bilanz.

Nur Asamoah und Co. waren stärker

Die Geschichte des Teams beginnt beim HSC Leu. Ab der D-Jugend formiert sich dort eine schlagkräftige Truppe, schnell wird klar, dass sich ein fußballerisch starker Jahrgang gefunden hat. "Das heutige Team besteht zu 90 Prozent aus Spielern, die damals schon zusammengespielt haben", sagt Martin Neumann, Mannschaftsführer des SV Gartenstadt.

In den kommenden Jahren entwickelt sich das Team zu einer echten Größe im regionalen Fußball. Höhepunkt ist der Gewinn der niedersächsischen Vize-Meisterschaft  in der B-Jugend. Beim Turnier der Kreismeister ist nur die Auswahl von Hannover 96 stärker als der HSC. Für den Titelträger laufen die späteren Nationalspieler Gerald Asamoah und Fabian Ernst auf, das Tor hütet Raphael Schäfer (heute 1. FC Nürnberg). Trainer ist ein gewisser Mirko Slomka.

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Erfahrung aus höheren Klassen

Danach kommt es zum Bruch. Viele Spieler verlassen den Klub. "Sieben Leute sind damals zu Eintracht Braunschweig gewechselt, haben dort in der A-Jugend in der höchsten deutschen Klasse gespielt, einige waren später noch für die Amateure aktiv", sagt Neumann. Viele ehemalige Leuer legen solide Karrieren im Herrenbereich hin -  die Grundlage für den jetzigen Erfolg des SV Gartenstadt. "Die meisten unserer Spieler haben Landesligaerfahrung, viele haben auch in der Oberliga gespielt", sagt Neumann.

Die Freundschaft zwischen den Jugendfreunden reißt in all den Jahren nicht ab. Man habe sich immer mal wieder getroffen. In den letzten zwei Jahren reifte der Entschluss, eine Mannschaft zu formieren. Weil einige noch im Herrenbereich kickten, zerschlug sich der Plan zunächst. Doch im Sommer hat es endlich geklappt. Die Wahl fiel auf den SV Gartenstadt, weil die Kicker dort beste Platzverhältnisse vorfanden. Außerdem hatte der Klub bislang keine Altherren-Mannschaft, der Deal ist also fix.

Als sich ihr Vorhaben das Team zu gründen, herum sprach, gab es einige Anfragen  anderer Vereine. Sie wollten, dass die  bestehenden Teams in der Kreisliga übernommen werden. "Wir wollten aber zunächst die Entwicklung abwarten und sind in der untersten Klasse eingestiegen. So kommt der aktuelle Tabellenstand zustande", sagt Neumann.

Bewusste Gründung einer Altherren-Mannschaft

Generell läuft es bislang richtig rund. Die "Senioren" sind zum Großteil erst zwischen 32 und 36 Jahren alt sind. Der Älteste ist 48, der Homogenität der Mannschaft tut das allerdings keinen Abbruch. So kann wohl noch "das eine oder andere Jährchen" drangehängt werden können, wie Neumann hofft. Mit der aktuellen Leistungsfähigkeit hätte die Elf wohl auch im Herrenbereich noch mithalten können. Doch die Entscheidung für ein Altherren-Team wurde perspektivisch gefällt, um nicht in einigen Jahren wieder einen "Wechsel" vollziehen zu müssen. 

Wiedersehen mit dem HSC Leu?

Die neuformierte Truppe aus alten Freunden stemmt den Spielbetrieb weitgehend in Eigenregie. Neumann ist Mannschaftsführer, zwei andere geben das Trainergespann. Ziel ist es, die Arbeit auf möglichst viele Schultern zu verteilen.

Und so eilen sie von Sieg zu Sieg. Ziel des SV Gartenstadt ist der Aufstieg in die erste Kreisklasse. Danach müsse man schauen, wie es weitergeht, so Neumann. Mittelfristig soll aber der Sprung in die Kreisliga gelingen. In der höchsten Spielklasse warten Teams wie der SV Broitzem, seines Zeichen deutscher Vize-Meister des letztjährigen Altherren-Cups. Auf Asamoah, Ernst und Co. werden sie dann wohl nicht mehr treffen. Eine sportliche Herausforderung wäre es aber allemal – in der Kreisliga spielt auch der HSC Leu.

Quelle: FUSSBALL.DE

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