02.12.2011, 13:34 Uhr
Mit Freude bei der Sache: Collin Benjamin will eben nur auf dem Platz stehen. (Quelle: imago)
Mal hinten. Mal vorne. Mal links. Mal rechts. Wie in Hamburg jetzt in München. Collin Benjamin ist einmal mehr der Lückenfüller. Der 34-Jährige springt immer da in die Bresche, wo ein Teamkamerad ausgefallen ist. Eine Aufgabe, die der Routinier vom TSV 1860 gerne übernimmt. "Hauptsache, ich stehe auf dem scheiß Platz", sagte Benjamin gegenüber "tz-online.de".
Und dies tut der Münchner Profi nun auf der linken Abwehrseite der Löwen als Ersatz für den verletzten Arne Feick. Dabei war Feuerwehrmann Benjamin doch für das zentrale Mittelfeld vom HSV geholt worden.
"Das ist eben der Fluch der Variabilität. Ich habe da wenig Mitleid, weil es Profis sind. Das Ego muss immer zurückgestellt werden in einer Mannschaft", erklärte Löwen-Sportchef Florian Hinterberger zu diesem Thema. Und in dieses Bild des Musterprofis scheint Collin Benjamin jedenfalls zu passen. Zumindest nimmt er seine vielseitige Rolle ohne Murren hin. Im Gegenteil.
Der aus Namibia stammende Kicker macht sich so kurz vor dem Karriereende keinen Stress mehr. Warum auch. "Ich bin hier her gekommen um zu spielen. Das ist doch einer der geilsten Jobs, die es gibt", antwortete Benjamin. Und seine neue Rolle auf der Außenbahn liege ihm auch besser. "Außenverteidiger habe ich in Hamburg öfters gespielt. Da tue ich mich leichter", sagte der 34-Jährige, um zu ergänzen: "Das ist, wie wenn du morgens aufstehst und mit geschlossenen Augen den Weg zum Pullern findest."
Quelle: FUSSBALL.DE
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