23.09.2011, 12:00 Uhr
Franck Ribéry ist bärenstark in die neue Saison gestartet. Der Superstar ist maßgeblich daran beteiligt, dass der FC Bayern unter seinem neuen Coach Jupp Heynckes derzeit von Erfolg zu Erfolg eilt. Unter dem 66-Jährigen Coach blüht Ribéry wieder auf. Mittlerweile kann sich der Mittelfeldspieler sogar vorstellen, bis zum Karriereende in München zu bleiben. "Natürlich, wieso nicht", sagte er auf der Klub-Homepage. (Video: Ribéry für immer beim FC Bayern?)
Vor kurzem ist Ribéry zum dritten Mal Vater geworden. Bereits sein erstes Kind wurde in München geboren. Längst hat er eine ganz besondere Beziehung zu dieser Stadt bekommen. "Ich bin sehr glücklich in München, meine Familie fühlt sich hier total wohl - und mein Sohn ist ja jetzt auch ein richtiger Bayer", sagte der 27-Jährige.
Das Jahr 2010 stand für Ribéry unter keinem guten Stern. Wegen einer Lolita-Affäre sorgte er ebenso für negative Schlagzeilen wie mit dem unrühmlichen Auftritt der französischen Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika. Beim Vorrunden-Aus und einer Spieler-Revolte gegen den Trainer Raymond Domenech soll Ribéry eine tragende Rolle gespielt haben. Zu allem Überfluss kam er beim FC Bayern mit Coach Louis van Gaal überhaupt nicht zurecht. "Es ist kein Geheimnis, dass es zwischen ihm und mir nicht gepasst hat."
Doch das ist längst Vergangenheit. "Jetzt fühle ich mich wieder frei und habe Riesenspaß am Fußball", sagte Ribéry. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass Jupp Heynckes wieder gekommen ist, wir haben ein tolles Verhältnis." Für den Coach hat er sogar sein Spiel umgestellt und zeigt erstmals auch Defensivqualitäten. "Ich mache, was der Trainer von mir verlangt - und das sehr gerne. Ich sehe ja, wie erfolgreich wir damit im Moment spielen."
Seit 2007 spielt der mittlerweile 27-Jährige für den Rekordmeister. Nach seiner überragenden Premierensaison mit neun Toren und zehn Vorlagen konnte der Linksfuß in der darauffolgenden Zeit nicht mehr an seine Leistungen anknüpfen. Zwischenzeitlich sah es lange danach aus, als ob er den Klub verlassen würde. Doch Uli Hoeneß, damals noch als Manager in Amt und Würden, gelang es, den Vertrag mit Ribéry bis 2015 zu verlängern. Nach sechs Bundesliga-Spielen hat Ribéry in dieser Saison bereits drei Tore und vier Vorlagen auf dem Konto.
Quelle: FUSSBALL.DE
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