08.12.2010, 08:44 Uhr | FUSSBALL.de
Das Spiel bei Union Berlin hatte der VfL Bochum mit 1:0 für sich entschieden. Doch über den zweiten Sieg in Folge spricht keiner. Vielmehr schäumen die Bochumer noch immer vor Wut nach dem brutalen Foul des Berliners Macchambes Younga-Mouhani gegen Matias Concha. Während der Verteidiger in der Nacht auf Dienstag wegen des erlittenen Schien- und Wadenbeinbruchs operiert werden musste, klagen seine Mitspieler den Berliner Übeltäter an.
"Das ist ein Verbrecher", giftete Mahir Saglik, der in der Partie ein ums andere Mal aneinandergeraten war, in der "Bild“-Zeitung. "Man sollte Strafanzeige gegen ihn erstatten. Wenn Younga-Mouhani zu alt und zu langsam ist und deshalb in Zweikämpfen zu spät kommt, soll er ins Altenheim gehen, statt Leuten die Beine zu brechen."
2. Bundesliga Bochums Concha nach brutalem Foul im Krankenhaus
Schwere Vorwürfe erhebt auch Conchas schwedischer Landsmann Andreas Johansson. "Das war Absicht. Er wollte Matias treffen." Concha selbst hielt sich mit Kommentaren bislang zurück, nur soviel sagte er: "Ich hoffe, der VfL unternimmt was."
Doch dazu wird es nicht kommen. Bochums Manager Thomas Ernst: "Es war sicher ein absichtliches Foul. Aber der Schiedsrichter hat die Szene anders bewertet. Das wird der DFB kaum ermitteln. Matias könnte höchstens selbst Anzeige erstatten."
"Beinbrecher“ Youngha-Mouhani entschuldigte sich unterdessen per Pressemitteilung. "Wenn ich könnte, würde ich diese Verletzung gerne ungeschehen machen.“
Quelle: FUSSBALL.DE
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